Risikoreiche Forschungsprojekte von Unternehmen werden unterstützt

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert besonders risikobehaftete Forschungs- und Entwicklungsprojekte in kleinen und mittleren Unternehmen, die im Bereich der Biotechnologie tätig sind.

24.04.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Im Rahmen des aktuellen Programms stehen knapp vier Mio. Euro für 19 Projekte zur Verfügung. Dies verkündete Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg im Vorfeld der "Biotechnologietage 2005" am 24. April in Stuttgart.

"Um die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes im Bereich der Biotechnologie zu erhalten und auszubauen, ist es notwendig, das bereits vorhandene wirtschaftliche Potenzial gezielt zu stärken", sagte Frankenberg. Nach der Gründungswelle in den 90er Jahren befinde sich dieser Bereich immer noch in einer Konsolidierungsphase. Es sei ein Ziel des Programms, hier gezielt anzusetzen. "Im Gegensatz zu anderen Branchen dauert es in der Biotechnologie oft zehn Jahre und mehr, bis sich ein Unternehmen am Markt konsolidiert. Dies und er hohe Kapitalbedarf für Forschungs- und Entwicklungskosten stellen gerade junge und mittelständische Firmen vor erhebliche Finanzierungsprobleme. Vor allem Firmen, die sich erstmals mit der Biotechnologie beschäftigen wollen, lassen sich durch die Risiken und notwendigen Investitionen abschrecken", sagte Frankenberg. Das Programm sei speziell darauf ausgerichtet, den Unternehmen hier die notwendige Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Gefördert werden Projekte, die das Innovationspotenzial der Biotechnologie für die verschiedenen Anwendungsbereiche der Wirtschaft erschließen und einen positiven Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Baden-Württemberg leisten. Bewerben konnten sich kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg. Die erste Ausschreibung des Programms fand im Jahr 1997 statt, die zweite im Jahr 2002. Bislang konnten bereits 40 Projekte gefördert werden. Das Land hatte hierfür knapp sieben Mio. Euro zur Verfügung gestellt.


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