Staatssekretär Willems bei Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege

Zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des Instituts für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege (IWK) gGmbH in der Erzbergerstraße in Magdeburg wird heute um 14.00 Uhr Staatssekretär Winfried Willems erwartet.

28.04.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

In seinem Grußwort unterstreicht Willems die Bedeutung der beruflichen Bildung für die Entwicklung Sachsen-Anhalts als modernen Industrie- und Dienstleistungsstandort.

Das Land stellte den Schulen in freier Trägerschaft im berufsbildenden Bereich im Haushaltsjahr 2004 Zuschüsse zu den Personal- und Sachkosten im Umfang von 16,5 Mio. Euro zur Verfügung. Im Haushaltsjahr 2005 beträgt der Landeszuschuss für die berufsbildenden Ersatzschulen 19,1 Mio. Euro.

Damit bekennt sich die Landesregierung zu ihrer Verantwortung, gemeinsam mit den Schulen in freier Trägerschaft junge Menschen in der wichtigen Lebensphase der beruflichen Ausbildung zu begleiten und zu unterstützen, so der Staatssekretär.

Das IWK ist - gemessen an den Schülerzahlen und an der Gewährung von Finanzhilfe gemäß § 18 Schulgesetz - der größte freie Träger von berufsbildenden Ersatzschulen in Sachsen-Anhalt.

Hintergrund:

Das Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege (IWK) gGmbH mit Hauptsitz in Delmenhorst agiert neben Sachsen- Anhalt auch in den Ländern Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen mit 16 Standorten in der beruflichen Weiterbildung vor allem in den Gesundheits- und Heilberufen. Im Land Sachsen-Anhalt wurden zu Beginn der 90er Jahre sieben Standorte gegründet, die als Institute bezeichnet werden. Neben außerbetrieblichen Ausbildungen in Ersatzschulen gemäß Schulgesetz bietet das IWK auch Ausbildungen an, die unter der Fachaufsicht des Sozialministeriums stehen (z.B. Rettungsassistenzausbildung, Ausbildung zur Fachschwester usw.). In Ersatzschulbereich betreibt das IWK am Standort in Magdeburg vorrangig Berufsfachschulen der nichtärztlichen Heilberufe: Physiotherapie, Heilerziehungspflege, Logopädie, Ergotherapie sowie Altenpflege.

Gegenwärtig absolvieren an den Standorten des IWK im Land Sachsen-Anhalt ca. 1640 Schülerinnen und Schüler vor allem in den nichtärztlichen Heilberufen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie Altenpflege eine berufliche Ausbildung.


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