Tamás Waliczky wird Professor für Neue Digitale Medien an der Hochschule der Bildenden Künste Saar

Ab dem Beginn des Sommersemesters 2005 vertritt der international bekannte und renommierte Medienkünstler Tamás Waliczky das Lehrgebiet Neue Digitale Medien im Fachbereich Freie Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar). Kultusminister Jürgen Schreier überreichte Tamás Waliczky am Donnerstag (14.4.05) die Ernennungsurkunde für eine Professur an der Saarbrücker Kunsthochschule.

14.04.2005 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Waliczky, der in den Jahren 1997 bis 2002 bereits als Gastprofessor an der HBKsaar tätig war, gilt als eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten auf dem Gebiet der Neuen Digitalen Medien. Vor seiner Berufung an die HBKsaar unterrichtete er als Professor das Fach Computeranimation im Studiengang Medien-Design an der Fachhochschule Mainz. Seine Arbeitsschwerpunkte, die er auch im Rahmen seiner Lehrtätigkeit in Saarbrücken vermitteln wird, umfassen die Bereiche bewegtes Bild bzw. computergenerierte Animation, Internet gestützte künstlerische Praxis und multimediale Installation. Ein weiterer Schwerpunkt sind interaktive Produktionen in mehrdimensionalen virtuellen Raumkonstruktionen.

Der 1959 in Budapest geborene Künstler begann seine künstlerische Laufbahn Anfang der 80er Jahre und entdeckte hierbei den Computer als neues Instrument für seine bereits in der Bereichen Film und Comic entwickelten Animationsexperimente.

Waliczky erarbeitete sich herausragende Kompetenzen im Bereich der computergenerierten Gestaltung, insbesondere durch seine Tätigkeit im Pantonia Animationsstudio in Budapest und beim Software-Entwickler Caesar CG. 1990 war er der erste Professor für Computer-Kunst an der Kunsthochschule in Budapest.

Die künstlerischen Arbeiten von Tamás Waliczky wurden mit international bedeutenden Preisen gewürdigt, darunter der Hauptpreis "Golden Nica" der Ars Electronica in Linz. Seine Werke sind fester Bestandteil der Sammlungen des Centre Pompidou in Paris, der Oppenheimer Sammlung Bonn, der SCAN Galerie in Tokio und des Museum of Modern Art in New York. Ebenso war Waliczky mit seinen Arbeiten in vielen wichtigen Ausstellungsprojekten mit digitaler Kunst vertreten.


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