VBE: Einigung bei Tarifverhandlungen positives Signal für die Zukunft

Die Einigung in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am 9. Februar in Potsdam bewertet der Verband Bildung und Erziehung (VBE) als ein positives Signal für die Zukunft des öffentlichen Dienstes in Deutschland. VBE-Bundesvorsitzender Ludwig Eckinger unterstreicht: "Der öffentliche Dienst ist reformfähig. In Potsdam ist die Schaffung eines modernen und flexiblen neuen Tarifrechts gelungen." Zugleich sei in Potsdam ein wichtiges Zeichen gesetzt worden, die notwendige Angleichung Ost an West weiter voranzutreiben. Für Bund und Kommunen komme es jetzt darauf an, dieses Signal zu verstehen und in der Praxis umzusetzen", betont der Bundesvorsitzende.

10.02.2005 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Ludwig Eckinger fordert die Länder auf, umgehend an den Verhandlungstisch zurückzukehren und die Ergebnisse auch auf Landesbedienstete zu übertragen. Erneut bekräftigt der VBE-Bundesvorsitzende, dass die Beibehaltung der bundeseinheitlichen Besoldung im öffentlichen Dienst unabdingbar für die Entwicklung gleicher Lebensbedingungen sei. "Die Bestrebungen der Länder, aus reinem Machtinteresse die Besoldung nach Kassenlage in den jeweiligen Ländern zu regeln, werde nur die Kluft zwischen reichen und armen Ländern vertiefen. Einen solchen ruinösen Wettbewerb kann ernsthaft niemand wollen. Der VBE lehnt Kleinstaaterei statt Föderalismus ab."

Weiter äußert Ludwig Eckinger: "Wenn die bei einigen Politikern erkennbaren unbegründeten Vorbehalte gegen das dbb-reformmodell 21 aufgegeben würden, wäre der Weg frei für eine grundlegende Modernisierung des öffentlichen Dienstes im Beamten- und im Tarifbereich."


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