Wer, was, wie, wo:

Wer, was, wie, wo: Anbieterdatenbank des GPC erleichtert Zugang zur Förderung Benachteiligte junge Menschen bei ihrer Integration in die Erwerbs- und Arbeitswelt zu unterstützen ist Aufgabe und Ziel vieler Einrichtungen, Träger, Schulen, Betriebe und auch einzelner Personen in Deutschland. Doch wer macht was, wie, für wen, und wo?

18.08.2005 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Die Anbieterdatenbank des Good Practice Center (GPC) zur Förderung von Benachteiligten in der Berufsbildung im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)* sorgt seit ihrem Start im Jahr 2000 hier für mehr Klarheit und Transparenz: Über 2000 Bildungsträger und Lernorte nutzen bisher das bundesweite Auskunftssystem des GPC, um ihre Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf in den Handlungsfeldern

  • Übergänge in Ausbildung und Arbeit
  • Berufliche Qualifizierung
  • Verbesserung der Förderstrukturen

im Internet unter [www.good-practice.bibb.de](http://www.good-practice.bibb.de) detailliert vorzustellen. In der Datenbank präsentieren sich Einrichtungen, die benachteiligten jungen Menschen bei ihrem Übergang von der Schule in die Arbeitswelt eine Unterstützung anbieten. Dazu gehören Berufsbildungswerke, Berufsschulen, Betriebe, Bildungsträger, Jugendhilfeträger, Kammern, Schulen und Einrichtungen der öffentlichen Hand. In ihren Präsentationen informieren sie über alles, was Interessenten/innen u.a. aus der Beratungs- und Förderpraxis, aus Schulen oder aus Betrieben wissen müssen. Dazu gehören u.a.

  • die Beschreibung der jeweiligen Einrichtung mit allen zur Kontaktaufnahme erforderlichen Daten,
  • Angaben zu durchgeführten Projekten und Maßnahmen (Inhalt, Zielgruppe, finanzierende Stelle, Kooperationspartner, Abschlüsse, Förderzeitraum),
  • das gesamte Angebotsspektrum (Zielgruppen, Angebotsbereiche, Berufs-/Tätigkeitsfelder, Berufe etc.).

Die Anbieterdatenbank ist ein aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziertes, kostenfreies Angebot des GPC. Alle Einrichtungen, die im Bereich der Benachteiligtenförderung von Jugendlichen tätig sind, sind aufgefordert, auch ihr Maßnahmeangebot im Internet in die Datenbank einzufügen und damit die Arbeit derjenigen zu erleichtern, die auf weiterführende Informationen in diesem Bereich angewiesen sind und von ihnen profitieren können. Das GPC bietet hierbei seine Unterstützung an.

Das gesamte Angebot des GPC, das sich von der Berufsvorbereitung über die Berufsausbildung und die Qualifizierung in der Arbeit bis hin zur Weiterbildung erstreckt, ist abrufbar im Internet unter www.good-practice.bibb.de

Hier findet sich neben der Anbieterdatenbank

  • die Good-Practice Datenbank mit Anregungen für die Lösung konkreter Probleme in der beruflichen Qualifizierung von Benachteiligten
  • die Datenbank mit Qualifizierungsbausteinen nach dem BBiG,
  • ein Veranstaltungskalender,
  • das Wissensarchiv mit Praxistipps sowie Informationen über Gesetze, Verordnungen, Förderung und Finanzierung, Institutionen und Organisationen im Bereich der Benachteiligtenförderung sowie
  • eine Übersicht über aktuelle Meldungen im Themenbereich.

Ansprechpartner für das GPC ist im BIBB Dr. Friedel Schier, Tel.: 0228/107-1328, E-Mail:

* Ziel der Arbeit des Good Practice Center (GPC) zur Förderung von Benachteiligten in der Berufsbildung im BIBB ist es, Erfahrungen, Ideen und erprobte Lösungen in der beruflichen Förderung von Benachteiligten allgemein zugänglich zu machen. Das GPC versteht sich als zentrale Stelle der Dokumentation, der Information, des Transfers und der Vernetzung von "guten Beispielen von der Praxis für die Praxis". Das GPC arbeitet im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


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