Wissenschaftsministerium bewilligt für Technologietransfer der HTW 550.000 Euro

Neue Wege wird die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) bei Forschung, Entwicklung und Technologietransfer gehen. Dazu sollen intern Netzwerke gebildet und Schwerpunkte gesetzt werden. Auch die Vernetzung mit der Wirtschaft soll ausgebaut werden. Für dieses Vorhaben erhielt die HTW heute (3.5.06) eine zusätzliche Finanzierung für drei Jahre. "Mit der Realisierung dieses neuen Konzepts geht die Hochschule auch in Sachen Forschung und Technologietransfer einen großen Schritt voran und knüpft damit an die erfolgreichen Reformen ihres Studienangebotes an", erklärte Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath bei der Scheckübergabe anlässlich des "10. Tages der Wirtschaft" an der HTW.

03.05.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Mit der finanziellen Förderung sollen Schwerpunkte in Forschung und Entwicklung aufgebaut und durch Bündelung bisheriger inhaltlich verwandter hochschulinterner Forschungsaktivitäten Synergieeffekte geschaffen werden. Die Schwerpunkte und die darin tätigen Professoren sollen künftig von drei wissenschaftlichen Mitarbeitern dauerhaft unterstützt werden. Durch diese breitere personelle Basis und das deutlichere Profil in Forschung, Entwicklung und Technologietransfer steigt die Attraktivität der HTW für gemeinsame Projekte mit Unternehmen. Gezielte Kontaktpflege und Drittmitteleinwerbung sollen ebenso verstärkt werden wie die unmittelbare Einbindung der Forschungsergebnisse in das Studienangebot. Dr. Susanne Reichrath: "Die HTW bietet einen breiten Kanon von hochaktuellen Bachelor- und Masterstudiengängen und hat in den vergangenen Jahren durch ihr reformiertes Studienangebot bereits erheblich mehr Studierende anziehen können."

Um die nunmehr vorgesehene Schwerpunktbildung nachhaltig und effektiv zu realisieren, sollen auch im Bereich des Marketing für Forschung und Technologietransfer neue Akzente gesetzt werden. Gleiches gilt für eine Verstärkung von Public-Private-Partnership und die Umsetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse in die Praxis der Unternehmen. "Dies wird - so die Staatssekretärin - sowohl der Hochschule, d. h. den Studierenden und Professoren, zu Gute kommen, als auch insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen neue Perspektiven für die Realisierung eigener Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Kooperation mit der HTW eröffnen.


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