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Bildungsminister Commerçon: "Kooperationsjahr ´Kindergarten-Grundschule` ist eine Erfolgsstory"

Das Kooperationsjahr "Kindergarten-Grundschule" wird auch zum kommenden Schul- und Kindergartenjahr weiter ausgebaut. Bildungsminister Ulrich Commerçon sieht in dem bundesweit einzigartigen Projekt zur Erleichterung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule "eine echte Erfolgsstory".

11.08.2015 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Im kommenden Schul- bzw. Kindergartenjahr werden voraussichtlich rund 6.300 saarländische Kinder in 485 Gruppen an den Kooperationsaktivitäten teilnehmen. Die Gruppengröße liegt im Schnitt bei 13 Kindern. Insgesamt sind damit 136 Grundschulen und 375 Kindergärten an den Aktivitäten beteiligt. Bis zum Ende der Legislaturperiode soll das Angebot flächendeckend ausgebaut sein. "Wir kommen unserem Ziel des flächendeckenden Ausbaus bereits sehr nahe", so Commerçon. "Die intensive Kooperation von Kindergarten und Grundschule trägt dazu bei, den Übergang für alle Beteiligten, vor allem aber für die Kinder, fließender zu gestalten, den Bildungsverlauf der Kinder positiv zu beeinflussen. Das Kooperationsjahr bedeutet eine nachhaltige Verbesserung der Bildungschancen."

Minister Commerçon bedankt sich bei allen Akteurinnen und Akteuren, den pädagogischen Fachkräften und den Lehrkräften für ihr großes Engagement: "Das Kooperationsjahr wäre ohne diesen hervorragenden Einsatz nicht möglich. Es zeigt: Gemeinsam geht Bildung besser!"

Gestartet war das Programm im Schuljahr 2010/2011 als Modellprojekt mit 20 Grundschulen und 58 Kindertagesstätten. Bereits im Jahr 2012 war der weitere Ausbau des Projekts gefährdet, da vom damaligen Minister keinerlei finanzielle Vorsorge für den Ausbau getroffen worden war. Aus diesem Grund hatten die großen Träger im Frühjahr 2012 mit dem Ausstieg aus dem Vorhaben gedroht.

Grundlage für den flächendeckenden Ausbau der Maßnahme war daher eine Erneuerung der Kooperationsvereinbarung zwischen den Trägern der Kindertagesstätten und dem Bildungsministerium: Die Finanzierung des Kooperationsjahres erfolgt über die Bereitstellung von Lehrerwochenstunden. Jeder Kooperationsgruppe werden seitens des Ministeriums zwei Lehrerwochenstunden zur Verfügung gestellt. Die Kindertagesstätten erhalten zusätzlich pro Gruppe eine Förderung für zwei Wochenstunden zusätzliche Arbeitszeit von Fachkräften. Die organisatorische Ausgestaltung wird vor Ort abgestimmt. Die Wochenstunden werden entsprechend der individuellen Planungen und Absprachen zwischen Schule und Kindergarten eingesetzt. "Damit haben wir dem Wunsch der Träger entsprochen und die erforderliche Augenhöhe zwischen Schulen und Kindergärten hergestellt", so Commerçon.


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