Gesundheit

Deutschlandweiter "Tag der kleinen Forscher" startet in Berlin

Den Startschuss zum "Tag der kleinen Forscher" 2011 geben rund 100 Kinder aus Berliner Kitas. Am Bundespressestrand erforschen sie naturwissenschaftliche Phänomene rund um das Thema "Gesundheit", richten einen menschlichen Obstsalaten an und streichen – prominent unterstützt von Bernd das Brot, NDR-Koch Rainer Sass und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung – die längste Kräuterstulle Berlins. Tausende Kinder werden ihrem Beispiel am 9. Juni folgen: Überall im Bundesgebiet beteiligen sich Kitas an Deutschlands größter Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" – und gehen insbesondere am "Tag der kleinen Forscher" naturwissenschaftlichen Phänomenen und technischen Fragen auf den Grund.

07.06.2011 Pressemeldung Stiftung Haus der kleinen Forscher

Wie kommen Schallwellen ins Ohr? Warum haben wir eigentlich zwei Augen? Ist Zucker im Apfelsaft? Tausende drei- bis sechsjährige Mädchen und Jungen forschen und experimentieren dazu am 9. Juni 2011, dem deutschlandweiten "Tag der kleinen Forscher".

Der "Tag der kleinen Forscher" wird jährlich von der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" initiiert. Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten pädagogische Fachkräfte dabei, Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten.

"Wir fördern das "Haus der Kleinen Forscher" sehr gerne, denn man kann gar nicht früh genug damit anfangen, die Neugier von Kindern zu fördern und ihr Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu wecken", betonte Thomas Rachel, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. "Aus den kleinen Forschern und Forscherinnen, die heute mit Hefe und Luftballons experimentieren, werden morgen die Wissenschaftler, die unser Land voranbringen." Bundesbildungsministerin Annette Schavan ist Schirmherrin der Stiftung "Haus der kleinen Forscher".


Über die Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" mit Sitz in Berlin gründete sich auf Initiative der Helmholtz Gemeinschaft, von McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Die Stiftung fördert bundesweit die Begeisterung drei- bis sechsjähriger Mädchen und Jungen für naturwissenschaftliche und technische Phänomene. Hierzu bildet die Stiftung Erzieherinnen und Erzieher über lokale Netzwerke naturwissenschaftlich und pädagogisch weiter, stellt ihnen Materialien zur Verfügung, die das Experimentieren in der Kita ermöglichen und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen und Experimente im Internet (www.haus-der-kleinen-forscher.de).

Die Initiatoren der Stiftung

Aktive Nachwuchsförderung in allen Lebensphasen ist ein zentrales Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Dazu gehört zum Beispiel eine strukturierte Doktorandenausbildung, das Programm der Helmholtz-Nachwuchsgruppen oder die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte. Die Gemeinschaft betreibt bereits 23 Schülerlabore, die jedes Jahr rund 45.000 Schülerinnen und Schüler nutzen. Mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" fördert die Helmholtz-Gemeinschaft frühkindliche Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich.

Die internationale Unternehmensberatung McKinsey & Company engagiert sich seit 2001 für ein besseres Bildungssystem in Deutschland. Dafür gründete das Unternehmen die Initiative "McKinsey bildet.", deren Arbeitsschwerpunkt seit 2005 die frühkindliche Bildung ist. McKinsey fordert ein Milliardenprogramm für eine bessere Betreuung und Bildung von Kindern im Vorschulalter, mehr Chancengerechtigkeit sowie eine Höherqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern.

Der Siemens Stiftung investiert in Bildungsprojekte, um Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und soziale Mobilität zu ermöglichen. Dabei fördert sie insbesondere in Europa und Lateinamerika die technisch-naturwissenschaftliche Bildung. Mit der Unterstützung des "Hauses der kleinen Forscher" möchte die Siemens Stiftung Kindern möglichst früh den spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaft und Technik ermöglichen. Denn diese Kompetenzen benötigt unsere Gesellschaft dringend, um die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu meistern.

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, über 265 Millionen Euro ausgeschüttet (Stand: 31. Januar 2011). Gefördert werden gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Ausbreitung des Angebots des "Hauses der kleinen Forscher" finanziell und ermöglicht damit eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung in den Kitas für eine bessere naturwissenschaftliche und technische Bildung unserer Kinder.


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