Berlin

Einschulungsuntersuchungen: Zöllner sieht sich bestätigt durch positive Sprachentwicklung bei Kita-Kindern

Bildungs- und Familiensenator Jürgen Zöllner sieht sich durch die positiven Ergebnisse bei den heute von der Gesundheitsverwaltung veröffentlichten [Ergebnissen der Einsschulungsuntersuchungen](http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/gesundheit/grundauswertungen.html) in seiner Kita-Politik bestätigt. Die Untersuchungen hatten ergeben, dass längerer Kita-Besuch in Berlin zu signifikant besseren Sprachkenntnissen führt, auch und gerade bei Kindern nichtdeutscher Herkunft.

31.08.2011 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Von 2006 bis 2011 hat Berlin den finanziellen Aufwand für die Kitas von 733 auf 978 Mio. Euro erhöht und die Zahl der Kita-Plätze wurde von 107.000 auf 123.000 im Jahr 2010 erhöht. Die drei letzten Kita-Jahre sind seit dieser Legislaturperiode beitragsfrei, so dass der Besuch einer Kita nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängt. "Die hohen Investitionen in die frühkindliche Bildung haben sich gelohnt – und sie sind Ansporn für den weiteren Ausbau des Kita-Angebots in Berlin. Die Kita-Bilanz kann sich sehen lassen", erklärt Zöllner. Die Gesundheitsverwaltung hatte darauf hingewiesen, dass zunehmend auch Kinder aus Familien türkischer, arabischer und osteuropäischer Herkunft vor der Einschulung länger als zwei Jahre eine Kita besuchen. Der Anteil der Kinder mit mehr als zwei Jahren Kita-Besuch liegt 2010 bei 88 Prozent.

Verfügte 2005 nur gut die Hälfte der Kinder nichtdeutscher Herkunft über gute oder sehr gute Deutschkenntnisse (55 Prozent), waren es nach den Resultaten der Einschulungsuntersuchungen 2010 mehr als zwei Drittel (68 Prozent). Dagegen hat sich der Anteil der Kinder mit nicht oder kaum vorhandenen Deutschkenntnissen mehr als halbiert (2005: 16 Prozent, 2010: 7 Prozent). Besonders deutlich fällt diese Verbesserung in den Bezirken Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte aus.


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