Grüne wollen Studierende in den Mittelpunkt des Bologna-Prozesses stellen

(hib/SKE) Der Bologna-Prozess soll zu einer besseren Lehre an den Hochschulen und einer größeren Zahl von Studenten aus allen gesellschaftlichen Schichten führen. Um diesem Ziel Nachdruck zu verleihen, hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag ([16/12736](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/127/1612736.pdf)) vorgelegt.

05.05.2009 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Die Abgeordneten fordern unter anderem Strategien, mit denen Behinderte, Studieninteressierte mit Kind und Abiturienten aus ärmeren Familien bessere Chancen an Hochschulen erhalten sollen als bisher. Außerdem solle die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern eine ausreichende Finanzierung sicherstellen sowie die eingeleitete Studienstrukturreform in eine Lehr- und Qualitätsreform münden lassen, die die Studenten in den Mittelpunkt stellt.

Zur Begründung heißt es, die Umstellung der Studienstrukturen sei seit der Verabschiedung der Bologna-Erklärung vor zehn Jahren weit vorangeschritten. Doch müsse die Akzeptanz des Bachelor-Abschlusses vor allem in der Wirtschaft noch erhöht werden. Die bei der Fortsetzung des Hochschulpaktes jährlich eingeplanten 6.500 Euro pro Studienplatz seien außerdem zu gering angesetzt. Um eine gute Studienqualität zu schaffen, müsse zumindest der OECD-Durchschnitt von 10.600 Euro pro Student und Jahr erreicht werden.

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