Koalition: Forschungsprämie zügig umsetzen

(hib/SUK) In einem gemeinsamen Antrag (16/2628) haben sich die Koalitionsfraktionen für eine zügige Umsetzung der Forschungsprämie ausgesprochen. Die Prämie soll der besseren Kooperation von Wissenschaft und Klein- und Mittelunternehmen dienen und ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

26.10.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Union und SPD fordern die Bundesregierung dazu auf, die Forschungsprämie wie angekündigt Anfang 2007 einzuführen und sie so auszugestalten, dass sie Hochschulen und öffentliche Forschungseinrichtungen in ihrer Kooperationstätigkeit stärkt und zusätzliche private Forschungsmittel mobilisiert. Das entsprechende Förderverfahren solle "so unbürokratisch wie möglich" gestaltet werden.

Die Prämie soll an Forschungsinstitute gezahlt werden, denen es gelingt, Forschungsverträge mit Unternehmen der Wirtschaft abzuschließen. Sie soll 25 Prozent des Auftragsvolumens ausmachen und dann ausgezahlt werden, wenn das Auftragsvolumen eine "praktikable und niedrigschwellige" Mindestsumme pro Auftrag überschreite.

Sie soll zunächst als Instrument für drei Jahre erprobt und dabei fortlaufend evaluiert werden.

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