10 Jahre Fachbereich Mechatronik und Elektrotechnik in Göppingen: "Tragende Säule der hervorragend bewerteten FH Esslingen"

Der Ministerialdirektor des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Fröhlich, hat am 3. Juni bei einem Festakt zum zehnjährigen Bestehen die besondere Bedeutung des Fachbereichs Mechatronik und Elektrotechnik am Standort Göppingen der Fachhochschule Esslingen - Hochschule für Technik (FHTE) hervorgehoben.

03.06.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dabei würdigte Fröhlich auch das Engagement der Hochschule bei der Umstellung auf das gestufte Studiensystem der Bachelor- und Masterabschlüsse: "Die Fachhochschule für Technik in Esslingen hat diese Herausforderung zeitig angenommen und setzt den Prozess der Neustrukturierung ihres Lehrangebots gemeinsam mit den Unternehmen der Region ganz aktiv um."

Die FHT Esslingen habe in ihrem Fachbereich Mechatronik und Elektrotechnik am Standort Göppingen "eine tragende Säule" errichtet und damit ihre "bundesweite Spitzenstellung weiter gefestigt und ausgebaut", sagte der Amtschef des Wissenschaftsministeriums. Dies bestätigten jüngst wieder Hochschulrankings der Bereiche Automatisierungstechnik und Wirtschaftsinformatik. "Der Standort Göppingen der FHT Esslingen erfüllt mit seinem Studiengangspektrum beispielhaft die strategischen Ziele der regionalen Verankerung und Entwicklung der Hochschule." Dies werde nicht zuletzt durch den im Oktober 2002 eingeweihten Neubau in Göppingen untermauert, so Fröhlich. Ebenso erfreulich sei, dass die Hochschulen in Esslingen schon jetzt - ein Jahr vor der Fusion mit der Fachhochschule für Sozialwesen - nach außen hin "zusammen als eine bedeutende, qualitätvolle Hochschule" wahrgenommen werden.

Der Ministerialdirektor unterstrich in seinem Festvortrag zum zehnjährigen Bestehen der Mechatronik, dass die Vernetzung der Fachhochschulen inzwischen noch wichtiger geworden sei als bei der Einführung dieses Konzepts in den achtziger Jahren. "Fachhochschulen müssen, um erfolgreich zu sein, als Partner in Kompetenzverbünden agieren - mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und nicht zuletzt mit Unternehmen." Das habe die FHT Esslingen eindrucksvoll demonstriert. "Insbesondere hat die FHTE mit ihrer Beteiligung am Kompetenznetzwerk Mechatronik Göppingen e.V. und dem landesweit agierenden Verein Mikrosystemtechnik Baden Württemberg entscheidende Pflöcke gesetzt und überregionale Bedeutung erlangt."

Um Forschungskraft und Forschungsstrukturen der Fachhochschulen weiter zu stärken, müssen Fröhlich zufolge "Schwerpunktprofessuren für Forschung und Entwicklung" auf der Besoldungsstufe W 3 eingeführt und die Grundausstattung durch einen "Mittelbau neuen Typs" verbessert werden. "Die Fachhochschulen sind in der Lehre immer schon besonders gut. Doch die wissenschaftliche Fundierung durch Forschung wird auch hier, mit der Umstellung auf die gestufte Studienstruktur, ein noch stärkeres Gewicht gewinnen."

Mit 454 Bachelor- und Masterstudiengängen und überdurchschnittlich vielen Umstellungen (28%) von Diplomstudiengängen auf das gestufte System stehe Baden-Württemberg hervorragend da - "und daran haben die Fachhochschulen einen überproportional großen Anteil", hob Fröhlich hervor. "Die Fachhochschulen im Land werden dabei wieder einmal ihrem Ruf als besonders innovative und zukunftsorientierte Hochschulart gerecht."


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