50 Jahre Kooperation der Universitäten Tübingen und Aix - Marseille

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Kooperation zwischen der Universität Tübingen und den Universitäten Aix-Marseille I - III hat Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg die Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervorgehoben: "Insbesondere in den Bereichen Rechts- und Staatswissenschaften, Geschichte, Romanistik und Medizin hat sich ein reger Austausch von Studierenden, Professoren und Gastwissenschaftlern etabliert, von dem beide Seiten profitieren." Die Kooperation werde durch viele Projekte, Studiengänge und Austauschmaßnahmen mit Leben gefüllt, so Frankenberg am 21. Mai in Tübingen. Beispielhaft nannte er den gemeinsamen postgradualen Masterstudiengang "MA Interkulturelle Studien - Deutsch-Französische Studien" mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaften, Kulturwissenschaften, Linguistik.

21.05.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Wissenschaftsminister unterstrich die Attraktivität und hohe Intensität des deutsch-französischen Hochschulaustauschs. "Der Wunsch der Franzosen, das Nachbarland Deutschland kennenzulernen, ist ungebrochen. Dabei liegt Baden-Württemberg in der Beliebtheit weit vorne. Mit rund 1.300 französischen Studierenden entscheiden sich jedes Jahr 20 Prozent aller nach Deutschland kommenden französischen Studierenden für den Südwesten."

Insgesamt sind die baden-württembergischen Hochschulen in über 276 Kooperationsvereinbarungen mit französischen Universitäten und Grandes Ecoles verbunden (Deutschland: 2.219). Diese Vereinbarungen bilden die Grundlage für einen intensiven Wissenschaftler- und Studierendenaustausch, insbesondere auch unter Nutzung der Erasmus- und Sokrates-Programme der Europäischen Union.

Die auf eine Gründung von Ludwig II, Herzog der Provence, im Jahr 1409 zurückgehenden Universitäten Aix-Marseille I-III gehören nach der Sorbonne zu den meistbesuchten Universitäten in Frankreich. Derzeit sind dort rund 70.000 Studierende eingeschrieben. 10 Prozent davon sind ausländische Studierende.


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