900 neue Wohnplätze für Studenten geschaffen Studentenwerke haben hervorragende Arbeit geleistet

"Im letzten Jahr wurden in Baden-Württemberg von den Studentenwerken und zum Teil auch von privaten Investoren rund 900 neue Wohnplätze geschaffen, rund 270 weitere Wohnplätze befinden sich derzeit noch im Bau. Damit verfügt das Land mit seinen etwa 260.000 Studierenden über mehr als 34.000 staatlich geförderte Wohnplätze. Außerdem haben die Studentenwerke im vergangenen Jahr rund 13.000 Privatzimmer, die sie durch intensive Werbemaßnahmen auf dem privaten Wohnungsmarkt erschließen konnten, an Studierende vermittelt."

21.06.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Diese Bilanz zogen Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 21. Juni in Stuttgart. "Die Studentenwerke des Landes haben bei der Schaffung von neuem studentischem Wohnraum im vergangenen Jahr wieder hervorragende Arbeit geleistet und sind dabei bis an die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit gegangen", betonte der Ministerpräsident. "Das große Engagement der Studentenwerke wird nicht zuletzt an den erfolgreichen Bemühungen auf dem privaten Wohnungsmarkt deutlich", sagte der Wissenschaftsminister.

Auch weiterhin werde man alles Mögliche tun, um bei erneut sehr hohen Studierendenzahlen die Wohnraumsituation weiter zu verbessern. So habe das Land die Studentenwerke bei der Schaffung von neuem Wohnraum durch Zuschüsse zu den Baukosten oder das Bereitstellen von Landesgrundstücken unterstützt. Allein im Jahr 2004 wurden rund 5,1 Mio. ? für Wohnbaumaßnahmen der Studentenwerke bewilligt. "Wir sind froh, dass das Land die Studentenwerke trotz der schwierigen Haushaltssituation in diesem Maße unterstützen konnte", so Wissenschaftsminister Frankenberg. "Dass es möglich war, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten neue Wohnplätze in dieser Größenordnung zu schaffen, ist vor allem den Anstrengungen der Studentenwerke und Kooperationen mit Sponsoren zu verdanken."

"Besonders erfreulich ist es, dass auch private Investoren bereit sind, in studentischen Wohnraum zu investieren", betonte Günther Oettinger. Das Studentenwerk Stuttgart erprobt derzeit in einem einzigartigen Modell eine enge Kooperation mit privaten Investoren bei der Schaffung neuen Wohnraums für Studierende. In den nächsten beiden Jahren werden allein mit diesem Kooperationsmodell rund 1.000 weitere Wohnplätze für die Studierenden der Stuttgarter Hochschulen geschaffen. Die Finanzierung der Neubauten erfolgt dabei allein durch die privaten Investoren. Öffentliche Mittel werden für den Bau nicht in Anspruch genommen. Die Planung der Gebäude erfolgt in enger Abstimmung mit dem Studentenwerk, um den Bedürfnissen der Studierenden Rechnung zu tragen. Da die Investoren Planungssicherheit durch eine langfristige Anmietzusage des Studentenwerks erhalten, profitieren alle Beteiligten von diesem Modell: Die Investoren trifft kein Vermietungsrisiko, und das Studentenwerk erhält neuen Wohnraum in einer Größenordnung, die seine Finanzkraft sonst bei Weitem übersteigen würden.

Wissenschaftsminister Frankenberg hob die Pionierrolle des Studentenwerks Stuttgart hervor. "Ich würde es begrüßen, wenn das Modell auch an anderen Standorten viele Nachahmer finden würde. Da durch die steigenden Studierendenzahlen auch weiterhin mit einer starken Nachfrage nach studentischem Wohnraum zu rechen ist, müssen alle Möglichkeiten zum weiteren Ausbau der Wohnplatzkapazitäten für Studierende genutzt werden."


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