Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Professor Dr. Heimo Reinitzer ist erster Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Am Freitagabend wählte die Versammlung der Ordentlichen Mitglieder der Akademie den 62-jährigen Germanisten an die Spitze des Vorstands der Akademie und bestimmte weitere drei Vorstandsmitglieder.

10.01.2006 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Prof. Dr. Heimo Reinitzer forscht und lehrt am Institut für Germanistik I der Universität Hamburg mit dem Schwerpunkt Ältere Deutsche Literaturwissenschaft. Von 1979 bis 2004 war er außerdem wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Bibelarchivs, seit 1995 ist er Vorsitzender der Leitungskommission für das Goethe-Wörterbuch, Arbeitsstelle Hamburg. Die Amtszeit des Gründungspräsidenten dauert bis Ende 2007.

Zum Vizepräsidenten wählten die bislang 30 Ordentlichen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften den 47-jährigen Politologie-Professor Dr. Cord Jakobeit von der Universität Hamburg. Zu weiteren Vorstandmitgliedern wurden Prof. Dr. Karin Lochte und Prof. Dr.-Ing. Prof. E.h. Edwin Kreuzer gewählt. Prof. Dr. Karin Lochte forscht und lehrt am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) an der Universität Kiel mit dem Schwerpunkt Biologische Ozeanographie. Prof. Dr.-Ing. Prof. E.h. Edwin Kreuzer ist seit Frühjahr 2005 Präsident der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Seit 1996 leitet er den Arbeitsbereich "Mechanik und Meerestechnik".

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg soll Themen von grundlegender wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung interdisziplinär untersuchen, den Dialog zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik fördern, ein unabhängiges Forum für Zukunftsthemen bieten und damit der Wissenschaft in der Metropolregion Hamburg eine institutionelle Stimme geben. Im Unterschied zu den sieben in Deutschland bereits bestehenden Akademien der Wissenschaften, die nach dem traditionellen Muster einer Gelehrtengesellschaft strukturiert sind, soll die neue Akademie der Wissenschaften in Hamburg als moderne Arbeitsakademie entstehen, und dabei mit einem Kolleg für "Young Fellows" verbunden werden.

Im Sommer 2005 wurden die von der Gründungskommission vorgeschlagenen ersten 30 Ordentlichen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften in Hamburg benannt. Am 31. Oktober 2005 traten die Mitglieder erstmalig zu ihrer konstituierenden Versammlung zusammen und beschlossen eine vorläufige Wahlordnung sowie die Einrichtung einer Wahlkommission anlässlich der Vorstandswahlen. Der Vorstand soll von einer hauptamtlich tätigen Generalsekretärin bzw. einem Generalsekretär komplettiert werden, das Ausschreibungsverfahren dazu ist in Vorbereitung. Die vier jetzt gewählten Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Hinweis für die Redaktionen:

Ein Foto des Präsidenten Prof. Dr. Heimo Reinitzer kann auf Wunsch per E-Mail zugesandt werden.


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