Europa

Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie in der Europäischen Hochschulpolitik: Französische und deutsche Hochschulrektorenkonferenz vereinbaren Koordination EU-bezogener Aktivitäten

Eine verstärkte Kooperation bei der Gestaltung des Europäischen Forschungsraums und gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Internationalisierung von Hochschulen – so lauten die Ergebnisse eines Arbeitstreffens der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der französischen Hochschulrektorenkonferenz (CPU) am 25. Februar 2011 in der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken. Konkret wurden folgende Vereinbarungen getroffen:

28.02.2011 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

  1. Die HRK und die CPU werden eine gemeinsame Stellungnahme im Hinblick auf das zukünftige Forschungsrahmenprogramm und den Aufbau des Europäischen Forschungsraumes erarbeiten. Auf diese Weise sollen die zentrale Rolle der deutschen und französischen Hochschulen im Bereich von Forschung und Innovation herausgestellt und ihre Vorstellungen und Visionen gegenüber den europäischen Institutionen deutlich gemacht werden.

  2. Beide Rektorenkonferenzen werden den Informationsaustausch über ihre jeweiligen Aktivitäten intensivieren und prüfen, inwieweit ihre Gremien für Repräsentanten der Partnerkonferenz geöffnet werden könnten.

  3. Beide Rektorenkonferenzen verabreden einen regelmäßigen Austausch, um ihre Aktivitäten innerhalb der Europäischen Universitätsvereinigung (EUA) zu koordinieren.

  4. Beide Rektorenkonferenzen beschließen, nach einer Bestandsaufnahme ihrer internationalen Aktivitäten zu prüfen, inwieweit bestehende Synergien genutzt und gemeinsame Aktionen ausgebaut werden können. Zu diesem Zweck wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

  5. Die Präsidenten der Rektorenkonferenzen kündigen ein gemeinsames Kolloquium zur Auswertung und Beurteilung der französischen und deutschen Exzellenzinitiativen an. Es wird im Jahr 2012 in Frankreich stattfinden.


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