Beeindruckendes Engagement der Wirtschaft für Projekt "Hochschule 2012"

"Das Projekt ´Hochschule 2012´ ist auf einem guten Weg. Wir können den Ausbau unserer Hochschulen und Berufsakademien in den kommenden Jahren im Dialog mit der Wirtschaft zu einer gemeinsamen Erfolgsgeschichte machen. Dies haben die bis jetzt geführten regionalen Dialoge gezeigt."

01.07.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mit diesen Worten zog Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg eine erste Bilanz der "Regionalen Dialoge" in sieben Kammerbezirken der Industrie- und Handelskammern (IHK) seit Mitte des Monats. "Alle Veranstaltungen wurden von der jeweiligen IHK hervorragend organisiert. Das Engagement der Wirtschaft und zumal der Arbeitgeberseite für eine wirtschaftsadäquate Planung des Hochschulausbaus ist beeindruckend", erklärte Frankenberg am 30. Juni in Stuttgart.

Um den stark steigenden Studierendenzahlen in den kommen Jahren gerecht zu werden, plant die Landesregierung unter dem Titel "Hochschule 2012" ein Hochschul-Ausbauprogramm zur Schaffung zusätzlicher Studienplätze. Damit sollen bis 2012 mindestens 16.000 zusätzliche Studienanfängerplätze geschaffen werden. Frankenberg: "Die Einrichtung zusätzlicher Studienanfängerplätze an den Hochschulen und Berufsakademien des Landes bedeutet eine außerordent-liche finanzielle Kraftanstrengung, die wir nur im Schulterschluss mit der Wirt-schaft bewältigen können."

Um den Zukunftsbedarf von Wirtschaft und Gesellschaft an akademisch qualifizierten Mitarbeitern herauszuarbeiten, kommen auf Anregung von Ministerpräsident Günther H. Oettinger die Vertreter von Hochschulen und Berufsakademien, von Unternehmen und anderen gesellschaftlichen Kräften zu zwölf regionalen Dialogen zusammen. "Das Interesse an diesen Veranstaltungen war und ist sehr groß. Wir haben dabei schon jetzt die Erkenntnis gewonnen, dass es einen besonderen Bedarf an zusätzlichen Studienplätzen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften geben wird", so Frankenberg.

In den nächsten vier Wochen finden noch fünf regionale Dialoge statt. Jede Dialogveranstaltung ist ein wichtiger Input für die Planungen des Ministeriums. In jeder IHK-Region wird eine Arbeitsgruppe bis Anfang September ihre Ausbauvorschläge für das Wissenschaftsministerium zusammenstellen, das dann in einem landesweiten Abgleich neben den regionalen Interessen auch die landesweiten Belange von Wissenschaft und Forschung einbeziehen und die finanziellen Bedingungen des Hochschulausbaus klären wird. "Das Projekt Hochschule 2012 ist eine große Chance für eine moderne Hochschulausbildung vieler junger Menschen. Baden-Württemberg wird diese Chance nutzen", so der Minister.

Termine der nächsten Veranstaltungen:
3. Juli, Heidenheim
7. Juli, Ulm
17. Juli, Konstanz
20. Juli, Karlsruhe
21. Juli, Stuttgart


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