Beirat für Studiengebühren-Monitoring eingerichtet

"Wir wollen, dass die Studierenden wie die Hochschulen von den Studiengebühren profitieren, weil damit bessere Studienbedingungen finanziert werden. Deshalb werden wir die Praxis der Studiengebühren sorgfältig beobachten. Der unabhängige Beirat für das Studiengebühren-Monitoring unter Vorsitz des international renommierten Völkerrechtlers Prof. Dr. Eibe Riedel wird seine unabhängige Einschätzung zu den Auswirkungen der Studiengebühren abgeben."

07.07.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg zur konstituierenden Sitzung des Beirats am 7. Juli in Stuttgart.

Baden-Württemberg wird dem Minister zufolge seine Vorreiterrolle in der Hochschulreform fortführen. "Wenn man aber, wie bei den Studiengebühren, Neuland betritt, muss man die Auswirkungen der Reform besonders genau beobachten und dabei die Belange der Betroffenen intensiv einbeziehen. Dies tun wir mit dem Beirat für Studiengebühren-Monitoring, der die Auswirkungen für die Studierenden und die Hochschulen kritisch und objektiv erheben wird." Zu den von dem Beirat verfolgten langfristigen Fragestellungen wird gehören, ob sich die Zahl der Studienbewerber oder Studienanfänger wegen der Studiengebühren verändern, ob sich das Studierverhalten wandelt, oder ob es einen Trend zu bestimmten Hochschularten geben wird. Der Beirat soll auch feststellen, ob spezifische soziale Härtefälle eintreten, die im Gesetz nicht vorhergesehen sind.

Mitglieder des 17köpfigen Beirats sind neben Prof. Riedel auch Vertreter der Hochschulen und Berufsakademien, der L-Bank, der Evangelischen und der Katholischen Kirche im Land sowie fünf Studierende.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden