Länderübergreifender Austausch

Best-Practices in der EU-Forschungsförderung

Eine Delegation des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft hat sich zwei Tage lang in Dresden mit Vertretern des sächsischen Wissenschaftsministeriums (SMWK) über Möglichkeiten, Perspektiven und Innovationen in der wettbewerblichen EU-Forschungsförderung ausgetauscht.

14.08.2017 Nordrhein-Westfalen, Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
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Beide Länder beteiligen sich am 8. Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020. Sachsen liegt mit 423 erfolgreichen Projektbeteiligungen auf Platz sechs, während Nordrhein-Westfalen die Rangliste der deutschen Bundesländer anführt.

Neben Gesprächen mit der Zentralen EU-Serviceeinrichtung Sachsen (ZEUSS) stand u.a. der Besuch der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft „KIC Raw Materials/Regional KIC-Center Freiberg“ auf dem Programm. Das „KIC Raw Materials“ umfasst mehr als 100 Partner führender Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Europa, die in unterschiedlichen Teilen der Wertschöpfungskette der Rohstoffverarbeitung tätig sind. Hauptpartner im KIC sind auch die TU Bergakademie Freiberg und das Helmholtz Zentrum Dresden Rossendorf. In diesem einzigartigen Netzwerk erhalten Forscher und Unternehmen die Möglichkeit, innovativ zusammenzuarbeiten und stärken so Sachsen als Forschungs- und Industriestandort.

Das ebenfalls von der nordrhein-westfälischen Delegation aufgesuchte European Project Center (EPC) der TU Dresden berät u.a. zu Programmen der europäischen Forschungs- und Strukturfondsförderung und begleitet Projekte von der Idee bis zur konkreten Umsetzung. Beide Projekte gelten als sächsische Erfolgsmodelle für die Beteiligung an wettbewerblichen EU-Forschungsförderprogrammen und für Beratungsstrukturen in der EU-Förderlandschaft.

Die nordrhein-westfälischen EU-Referenten stellten das Projekt „Brückenbildung NRW“ vor, das Synergien zwischen der Regional- und der Forschungsförderung der EU effizient bündelt. Damit werden beste Voraussetzungen für die Beteiligung an der europäischen Spitzenforschung geschaffen und insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen gestärkt.


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