Bildungsmonitor 2006

Hamburg holt im Bereich Hochschulen auf: Insbesondere bei den Hochschulabsolventen und bei den Absolventen der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer hat Hamburg überdurch-schnittlich zugelegt. Zu diesem Ergebnis kommt der am heutigen Mittwoch vorab veröffentlich-te "Bildungsmonitor 2006", eine vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellte Bildungsstudie.

23.08.2006 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Hamburg liegt in der Rangliste der Bundesländer für den Hochschulbereich auf Platz 11, bei der Gesamtbetrachtung der Bildungssysteme wie in den beiden Vorjahren auf Platz 5. Die Studie hebt insbe-sondere zwei Punkte positiv hervor:

  1. Hochschulabsolventen: Der Anteil der Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen an der Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 40 Jahren ist seit 2001 bis 2004 kontinuierlich von 1,3 Prozent auf 1,8 Prozent gewachsen – das ist eine Steigerung um fast 40 Prozent. Hamburg erreicht bei diesem wichtigen Indikator den zweibesten Wert unter den Ländern.

  2. Nachwuchs in Naturwissenschaften und Technik: Die Forscherersatzquote, d.h. das Verhältnis der Absolventinnen und Absolventen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zur Zahl der Beschäftigten in der Forschung, stieg überdurchschnittlich an (zwischen 2001 und 2003 von 15,0 Prozent auf 18,9 Prozent). Damit sorgt Hamburg dafür, dass gerade in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), in denen Nachwuchsmangel herrscht, Lücken geschlossen werden.

Wissenschaftssenator Jörg Dräger: "Hamburg holt im Hochschulbereich auf. Das ist erfreulich, für die Wachsende Stadt aber auch nötig. Denn Hochschulen und exzellent ausgebildete Menschen sind der Motor der Metropolentwicklung. Ich freue mich, dass die Zahl der Absolventinnen und Absolven-ten an Hamburgs Hochschulen steigt – das ist eines unserer wichtigsten Ziele der Hochschulreform. Besonders erfreulich ist unser Zuwachs an jungen Natur- und Ingenieurwissenschaftlern." Weitere Informationen zur Studie s. angehängte Pressemitteilung der INSM oder im Internet auf www.insm.de/topthema


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