Hochschulen

CHE-ExcellenceRanking für Universitäten in Europa in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik

Spitzenwertungen für Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen im jüngsten ExcellenceRanking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für die Fächer Biologie, Chemie, Mathematik und Physik: Fünf von deutschlandweit 26 Universitäten der Spitzengruppe kommen aus dem Südwesten. "Das Ranking ermittelt herausragend forschungsstarke Fachbereiche mit internationaler Orientierung. Das erstklassige Abschneiden unserer Landesuniversitäten ist das Ergebnis erstklassiger Arbeitsbedingungen, unter denen sich Qualität in Forschung und Lehre entfalten kann", sagte Wissenschaftsministers Professor Dr. Peter Frankenberg am 28. Oktober 2010 in Stuttgart.

28.10.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

In der Spitzengruppe ("Excellence Group") platziert haben sich die Universitäten Freiburg (in den Fächern Biologie, Chemie und Mathematik), Heidelberg (Biologie, Chemie, Mathematik und Physik), Karlsruhe (Chemie, Physik), Stuttgart (Chemie, Physik) und Tübingen (Biologie, Mathematik). Das "Ranking of Excellent European Graduate Programmes" (CHE ExcellenceRanking) soll Bachelorabsolventen bei der Suche nach einer passenden Hochschule für Masterstudien oder Promotion unterstützen. Es soll außerdem die Forschungsstärke der europäischen Hochschulen deutlich machen und den gerankten Hochschulen Hinweise für die weitere Verbesserung ihrer Programme liefern. Für die Untersuchung wurden anhand verschiedener Kriterien eine Vorauswahl getroffen. Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem die Anzahl der Publikationen und Zitationen im jeweiligen Fach und die Mobilität von Lehrenden und Studierenden. In einer zweiten Runde wurden die ausgewählten Fachbereiche vertieft bewertet, unter anderem auf Basis von Studierendenbefragungen. Zur "Exzellenzgruppe" gehört, wer in seiner Fachbereichsgruppe überdurchschnittlich abschneidet. Das sind europaweit 130, deutschlandweit 26 und im Südwesten fünf Universitäten - jeweils mit mehreren Fachbereichen. Rangplätze, wie bei anderen Rankings üblich, werden nicht vergeben.

Unter den deutschen Universitäten können mit Heidelberg und der LMU München lediglich zwei Nominierungen in allen vier Fächern aufweisen. Sechs Universitäten, darunter die Universität Freiburg, haben Nennungen in drei Fächern.

Nach einzelnen Fächern differenziert ergibt sich folgendes Bild:

  • Biologie:

76 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter 15 deutsche Universitäten (20 %) und drei aus Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg und Tübingen). Der Anteil der baden-württembergischen Universitäten an der Excellence Group beträgt 4 %, an den deutschen Universitäten 20 %.

  • Chemie:

68 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter zwölf deutsche Universitäten (18 %) und vier aus Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart). Der Anteil der baden-württembergischen Universität an der Excellence Group beträgt 6 %, an den deutschen Universitäten 33 %.

  • Mathematik:

56 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter elf deutsche Universitäten (20 %) und drei aus Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg und Tübingen). Der Anteil der baden-württembergischen Universitäten an der Excellence Group beträgt 5 %, an den deutschen Universitäten 27 %.

  • Physik:

70 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter 16 deutsche Universitäten (23 %) und drei aus Baden-Württemberg (Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart). Der Anteil der baden-württembergischen Universitäten an der Excellence Group beträgt 4 %, an den deutschen Universitäten 19 %.

Online: www.che-ranking.de/cms/?getObject=485&getLang=de


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