Niedersachsen

DFG-Lob für Gleichstellungskonzepte - Universität Göttingen vorbildlich

Eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingesetzte Arbeitsgruppe unter Vorsitz des Vizepräsidenten Ferdi Schüth hat die Gleichstellungskonzepte von 63 deutschen Universitäten bewertet. Die Universität Göttingen gehört zur Spitzengruppe der zwölf Hochschulen, deren Konzepte als "vorbildlich" eingestuft wurden. "Damit wird die Stiftung Universität Göttingen ihrem Anspruch als Exzellenzuniversität auch auf dem Feld der Gleichstellung gerecht," sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka.

09.07.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Gleichstellung ist in der Universität Göttingen als strategisches Ziel verankert und deutlich wahrnehmbar institutionalisiert. Die Universität hat sich anspruchsvolle Zielvorgaben gesetzt, um die Frauenanteile auf den unterschiedlichen Qualifikationsstufen im Sinne des Kaskadenmodells zu steigern.

Alle acht niedersächsischen Hochschulen, die Mitglied der DFG sind, haben gegenüber der DFG zum Teil ambitionierte, aber durchgängig realistische Selbstverpflichtungen formuliert. Niedersachsen ist damit überproportional unter den 63 Hochschulen vertreten.

Damit nimmt Niedersachsen wie schon beim Professorinnen-programm eine herausragende Position ein - auch hier hatten sich alle 19 niedersächsischen Hochschulen beteiligt, und alle waren mit ihren Gleichstellungskonzepten positiv evaluiert worden. Die Spitzenstellung drückt sich auch in dem über dem Bundesdurchschnitt (17,7 Prozent) liegenden Frauenanteil von 21,8 Prozent bei den Professuren aus.


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