Erfolg für Hamburg: Ein Antrag in der zweiten Runde

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat haben heute verkündet, dass aus den Hamburger Hochschulen ein Antrag für die Förderlinie Exzellenzcluster in die zweite Runde weitergekommen ist. Die Entscheidung, welche Forschungsverbände und Graduiertenschulen 2007 Mittel aus dem knapp zwei Milliarden Euro umfassenden Förderprogramm erhalten werden, fällt im Herbst.

12.01.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Wissenschaftssenator Jörg Dräger: „Dass ein Hamburger Antrag aus dem Bereich Klimaforschung in die zweite Runde weitergekommen ist, bedeutet einen Erfolg für die Universität. Das Votum der Jury zeigt, dass an Hamburger Hochschulen herausragende Forschung betrieben wird. Für die endgültige Förderentscheidung im Herbst wünsche ich mir ein transparenteres Verfahren als 2006 – und natürlich drücke ich der Universität schon jetzt die Daumen! Ich möchte die Universität und die Technische Universität Hamburg-Harburg ausdrücklich ermutigen, auf diesem Weg der Profilierung und Schwerpunktsetzung weiterzugehen – z.B. mit Anträgen für Sonderforschungsbereiche. Mit dem am 9. Januar unterzeichneten ‚Pakt für Exzellenz und Wachstum’, durch den bis zu 200 Mio. Euro zusätzlich in die Hamburger Wissenschaft fließen, will Hamburg die Forschungsexzellenz gezielt stärken.“

In die zweite Runde gekommen ist der Antrag „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ der Universität Hamburg ins Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie und dem GKSS-Forschungszentrum Geesthacht. In Hamburg hatte sich die Universität Hamburg mit fünf Anträgen für Exzellenzcluster, vier Anträgen für Graduiertenschulen sowie einem Antrag in der dritten Förderlinie Zukunftsprojekte („Elite-Uni“) beworben. Die Technische Universität Hamburg-Harburg hatte einen Antrag für die Förderung eines Exzellenzclusters gestellt.

In der ersten Auflage des Exzellenzwettbewerbs 2006 waren zwei Exzellenzcluster der Universität Hamburg aus den Bereichen Physik und Nanotechnologie in die zweite Runde gekommen, gingen bei der Förderung aber leer aus.


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