Fachhochschule Biberach feiert 40-jähriges Bestehen

Anlässlich der 40-Jahr-Feier der FH Biberach hat Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg die Leistungen der Hochschule hervorgehoben: "Die Fachhochschule Biberach hat sich zeit ihres Bestehens durch ständige Innovationsfreude ausgezeichnet und befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs. Die hohe Leistungsbereitschaft der Lehrenden und Studierenden sowie die ausgeprägte Verwurzelung in der Region Oberschwaben sind wichtige Voraussetzungen hierfür", beglückwünschte Frankenberg die Hochschule am 15. Oktober.

15.10.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Minister verwies auf die guten Platzierungen der Hochschule in verschiedenen Rankings: "Nach dem aktuellen CHE-Ranking kann sich die Fachhochschule Biberach im Jubiläumsjahr 2004 nach einhelligem Urteil der Professoren und Studierenden als die führende deutsche Fachhochschule in der Architektur und im Bauingenieurwesen bezeichnen." Sehr gut abgeschnitten habe, so der Minister, auch die Betriebswirtschaft.

Die führende Position im Bereich der Architektur werde auch an der Umstellung auf das gestufte Studiensystem deutlich, führte Frankenberg aus. "Biberach hat als erste Fachhochschule im Land das '6 + 4' - Modell in der Architektur eingeführt." Bereits ab dem Wintersemester 2004/05 wird das Architekturstudium in Biberach in sechs Semestern mit dem berufsqualifizierenden Bachelor und in vier weiteren Semestern mit dem Master abgeschlossen. Der Minister zeigte sich erfreut darüber, dass die Hochschule im Hinblick auf den Bolognaprozess, der zu einem einheitlichen europäischen Hochschulraum führen soll, mit der Studienstrukturreform ihre Chancen genutzt und ihr Profil weiter geschärft habe.

Die Innovationsfreude der Hochschule zeige sich auch in anderen Bereichen und ziehe sich, so Frankenberg, wie ein roter Faden durch die Hochschulgeschichte. "Eine Vorreiterrolle hat die FH Biberach bereits bei der Einführung des Studiengangs Betriebswirtschaft/Bau im Jahre 1978 eingenommen." Als neuestes Beispiel nannte der Minister den in einer vorbildlichen Private Public Partnership ins Leben gerufenen Bachelorstudiengang 'Pharmazeutische Biotechnologie', der im Jahr 2006 starten soll. "Der Schaffung dieses neuen Studiengangs liegt ein einmaliges Konzept zugrunde, dessen Kernstück exzellente Kooperationen mit den internationalen Pharmafirmen der Region darstellen." An der Finanzierung eines hierfür vorgesehenen Neubaus und des Studiengangs beteiligen sich Land, Landkreis, Stadt, Fachhochschule, Kreissparkasse sowie die Pharmafirmen Boehringer Ingelheim und Rentschler. Das Land habe, betonte der Minister, durch eine zügige Abwicklung der notwendigen Genehmigungsverfahren bewiesen, dass es mit Tempo und Effizienz der freien Wirtschaft mithalten kann.

Der Minister verwies auf die durch das geplante neue Landeshochschulgesetz sich verändernden rechtlichen Rahmenbedingungen. "Durch die Anlehnung der Leitungs- und Aufsichtsstrukturen der Hochschulen an diejenigen von Wirtschaftsunternehmen sollen die Hochschulen noch stärker für Markt und Wettbewerb geöffnet werden." Auch diesbezüglich sei Biberach an der Spitze, so Frankenberg. "Als erste Fachhochschule im Land hat Biberach einen externen Rektor gewählt, der vielfältige Erfahrungen aus Wirtschaft und Hochschule in sich vereint."


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