Fachhochschulen der Länder Bayern und Baden-Württemberg tagen gemeinsam in Ulm

"Der demografische Wandel macht nicht vor Ländergrenzen halt, daher ist es zu begrüßen, wenn die Länder Bayern und Baden-Württemberg ihr Studienangebot entsprechend ausbauen", dies sagte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 18. April in Ulm anlässlich der Tagung der Fachhochschulen aus Baden-Württemberg und Bayern, an der auch der bayrische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, teilnahm.

18.04.2007 Baden-Württemberg, Bayern Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Erfolge der Länder Baden-Württemberg und Bayern in der ersten Runde der Exzellenzinitiative belegen, dass beide Länder eine ausgesprochen erfolgreiche Hochschulpolitik betreiben und über exzellente Hochschulen verfügen. Grenzüberschreitende Hochschulkooperationen können wertvolle Impulse geben und Synergie-Effekte nutzen. Die Kooperation der Hochschule Ulm mit der FH Neu-Ulm ist als beispielhaft auf diesem Gebiet anzusehen", so Frankenberg.

Thema des Fachhochschulkongresses war unter anderem die demografische Herausforderung durch die geburtenstarken Jahrgänge, die noch an die Hochschulen kommen. Allein in Baden-Württemberg müssen bis zum Jahr 2012

16.000 zusätzliche Studienanfängerplätze geschaffen werden. Um den zukünftigen Absolventen gute Arbeitsplatzchancen einräumen zu können, wurde in Baden-Württemberg der Ausbau in engem Dialog mit der Wirtschaft betrieben. Die Ausbauvorschläge der Hochschulen und Berufsakademien entstanden im Einvernehmen und mit der Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft. "Diese Integration der wirtschaftlichen Fachkompetenz beim Projekt Hochschule 2012 hat auch eine neue Gesprächskultur zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Ministerium angestoßen", sagte Frankenberg.

Der Ausbau soll in drei Stufen erfolgen, die erste Ausbaustufe beginnt in den Jahren 2007 und 2008. Hier wurden im Doppelhaushalt Landesmittel in Höhe von insgesamt 60 Mio. € veranschlagt. Damit sollen ca. 4000 zusätzliche Studienanfängerplätze eingerichtet werden. Start des Ausbaus der zusätzlichen Studienangebote ist das Wintersemester 2007/2008.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden