Baden-Württemberg

FH-Absolventen schnell erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt

Als "Kompliment für die hervorragende Arbeit der Hochschulen für angewandte Wissenschaften" bewertete der Amtschef im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Ministerialdirektor Klaus Tappeser, heute in Stuttgart die Ergebnisse einer Studie zum Berufseinstieg für Absolventen der Fachhochschulen, die jetzt auch die Bezeichnung "Hochschule für angewandte Wissenschaften" tragen können. Befragt wurden dafür im Jahr 2009 die Absolventen der Jahrgänge 2004 und 2007.

25.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Untersuchung des Statistischen Landesamtes im Auftrag des Wissenschaftsministeriums und der Hochschulen hat ergeben, dass FH-Absolventen schnell auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich sind und das Gelernte gut im Beruf anwenden können. Dies zeigt, dass die Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf dem richtigen Weg sind. Von ihrer engen Zusammenarbeit mit den Unternehmen ihrer Regionen profitieren auch die Absolventinnen und Absolventen", sagte Tappeser.

Den Hochschule gebe die Studie ein wertvolles Feedback für die Weiterentwicklung ihrer Angebote. So hätten sie Absolventen Verbesserungsmöglichkeiten bei Bewerbungstrainings, der Ausstattung und dem Betreuungsverhältnis gesehen. "Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die Jahrgänge 2004 und 2007 befragt wurden. Sie haben ihr Studium vor Einführung der Studiengebühren absolviert. Vieles was damals wünschenswert war, ist heute Realität. Die Gebühren der Studierenden haben es zum Beispiel ermöglicht, die Ausstattung der Bibliotheken zu verbessern", so der Ministerialdirektor.

Die diesjährige Studie ist bereits die zweite Untersuchung dieser Art. Vor einem Jahr wurden die Absolventenjahrgänge 2003 und 2006 analysiert. Der Vergleich mit der Studie aus dem Vorjahr zeigt eine konstant positive Einschätzung des Studiums durch die Absolventen. Leichte Änderungen gibt es in der Bewertung studienrelevanter Aspekte wie die Konzeption des Studienangebots oder das Betreuungsverhältnis. Die neuen Absolventen sehen diese Aspekte seltener als verbesserungswürdig als die alten Absolventen. "Das Lehrangebot der Hochschulen entwickelt sich positiv. Das Ministerium wird die Situation weiterhin beobachten und die Befragung im jährlichen Rhythmus durchführen lassen", sagte Tappeser.

Nach den Worten des Ministerialdirektors nehmen die Fachhochschulen wichtige wirtschafts- und strukturpolitische Funktionen in ihrer Region wahr. Sie bildeten nicht nur vor Ort in Kooperation mit der Wirtschaft qualifizierte Arbeitskräfte aus, sondern stellten ihre Ressourcen für den Wissens- und Technologietransfer zur Verfügung. Sie seien das wichtigste Scharnier zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft.

Weitere Informationen: www.statistik-bw.de


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