FH Biberach: Neues Lehrgebäude Pharmazeutische Biotechnologie

Die Fachhochschule Biberach erhält einen Neubau für den Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie. Die Grundsteinlegung erfolgte am 15. Juni. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg stellte dabei das Zusammenwirken aller Beteiligten heraus, das ein "mustergültiges Beispiel für Public Private Partnership" darstelle. An der Finanzierung beteiligen sich die Firmen Boehringer Ingelheim und Rentschler, das Land, die Hochschule, der Landkreis, die Stadt und die Kreissparkasse.

15.06.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Gesamtkosten allein für den Neubau belaufen sich auf rund 10 Mio. Euro. Das Gebäude soll im Sommer nächsten Jahres bezogen werden, der Start des Bachelor-Studiengangs ist für das Wintersemester 2006/07 geplant. Darüber hinaus ist ein gemeinsamer Master-Studiengang mit der Hochschule Wädenswil in der Schweiz, der Fachhochschule Krems in Österreich, der Fachhochschule Mannheim sowie der Universität Ulm in Planung. Das Konzept wurde kürzlich vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ausgezeichnet.

Frankenberg hob hervor, dass sich der neue Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie hervorragend in die strategische Forschungsförderung des Landes einfüge. "Wir sind das einzige Bundesland, das aus den beiden großen Biotechnologiewettbewerben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich hervorgegangen ist", sagte Frankenberg. Baden-Württemberg sei die Region in der Europäischen Union, die die höchste Innovationskraft aufweise. "Wir zählen zu den Spitzenstandorten der Biotechnologie, weil wir schon frühzeitig auf diese Technologie gesetzt haben und die Biowissenschaften, die Biomedizin sowie den Technologietransfer ganz konsequent und kontinuierlich ausgebaut haben, beispielsweise über den Wettbewerb zur Einrichtung lebenswissenschaftlicher Zentren, die Gründung der BIOPRO GmbH Baden-Württemberg, die Förderung von Gründerverbünden auf dem Campus und durch die Verbundforschung", so der Minister.

Die geplante Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich der Pharmazeutischen Biotechnologie an der Fachhochschule Biberach eröffneten gute Berufsaussichten für die künftigen Absolventen, da sie auf erfolgversprechenden Kooperationen mit Unternehmen und weiteren Hochschulen basierten. Frankenberg: "Damit sind die Weichen gestellt für eine nachhaltige Sicherung des Biotechnologiestandortes Baden-Württemberg."


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