Frankenberg eröffnet Science Days 2004 im Europapark Rust

"Wir müssen Kinder und Jugendliche gezielt für Wissenschaft und Technik begeistern. Nur so erhalten wir genügend Nachwuchsforscher und -ingenieure und können damit auch Exzellenz und Leistungsfähigkeit gewährleisten", erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg bei der Eröffnung der Science Days 2004 im Europapark Rust am 14. Oktober.

14.10.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Förderverein Science und Technologie e.V. und der Europapark Rust veranstalten vom 14. bis 18. Oktober die Science Days unter dem Motto "Wissenschaft und Technik hautnah erfahren, experimentieren und mit Experten sprechen". In einem vielseitigen Programm erleben Jugendliche die Faszination von Wissenschaft und Technik. Frankenberg bezeichnete das Konzept der Science Days als Erfolgsmodell. "Mit ihrer vorrangigen Ausrichtung auf Schüler und Jugendliche sprechen die Science Days die wichtigste Zielgruppe an", so der Minister.

In seinem Grußwort hob der Minister die Bedeutung der Wissenschaft für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes hervor."Wissenschaft und technischer Fortschritt sind das Lebenselixier für die dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit unserer Gesellschaft", so der Minister. Baden-Württemberg sei nach Erhebungen des Statistischen Landesamts die innovationsstärkste Region in der Europäischen Union. "Dies ist das Resultat einer seit vielen Jahren konsequent auf Wissenschaft, Forschung und Innovation ausgerichteten Politik." Baden-Württemberg nehme auch bei der der Hochschulreform eine Vorreiterrolle ein. Das neue Landeshochschulgesetz stelle sicher, dass die Hochschul- und Forschungsstrukturen angesichts des verschärften internationalen Wettbewerbs auf dem Bildungs- und Wissenschaftsmarkt konkurrenzfähig und attraktiv bleiben. "Baden-Württemberg setzt Maßstäbe im Reformprozess", erklärte Frankenberg.

Der Minister betonte insbesondere die Notwendigkeit des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. "Wir brauchen einen durchaus auch kritischen Dialog über die vielschichtigen Chancen und die in manchen Bereichen möglichen Risiken moderner Technologien", so Frankenberg. Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit mache die Arbeitsweisen und Ergebnisse der Wissenschaft transparent. Diese Transparenz könne ganz wesentlich dazu beitragen, dass der Einsatz staatlicher Mittel für Wissenschaft und Forschung in der Bevölkerung als legitim und lohnend betrachtet werde. In Anbetracht der schwierigen Situation der öffentlichen Haushalte sei dies wichtiger denn je.


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