Frauenförderung an Hochschulen - Wissenschaftsminister legt Zwischenbilanzbilanz vor

Wissenschaftsminister Frankenberg zufolge ist die Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Wissenschaft ein "notwendiges Ziel moderner Hochschulpolitik". Baden-Württemberg befinde sich dabei auf einem guten Weg. Ein am Montag dem Ministerrat vorgestellter und im Internet unter [www.mwk.baden-wuerttemberg.de](http://www.mwk.baden-wuerttemberg.de) veröffentlichter Bericht des Wissenschaftsministeriums dokumentiere die Aktivitäten des Landes zur Steigerung der Frauenanteile bei Professuren und wissenschaftlichem Nachwuchs an den Hochschulen im Südwesten.

02.07.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Wir schulden es den Frauen in Baden-Württemberg, dass sie nicht länger zwischen wissenschaftlicher Karriere und Familie wählen müssen, sondern beides miteinander vereinbaren können. Und wir können es uns nicht leisten, die kreativen Potenziale von Frauen brach liegen zu lassen", sagte Frankenberg am 2. Juli 2009 in Stuttgart.

Das Land gebe pro Jahr 3,8 Mio. Euro für Frauenförderung an Hochschulen aus. "Das ist gut investiertes Geld", sagte der Minister. Der Frauenanteil in der Professorenschaft sei in den letzten zehn Jahren an allen Hochschularten von 7,4 Prozent auf 14,6 Prozent (2007) gestiegen. Mittelfristig angestrebt würden 30 Prozent.

Die im Bericht dokumentierten und erläuterten Aktivitäten des Wissenschaftsministeriums betreffen die Verbesserung von Vereinbarkeit und wissenschaftlicher Karriere und Familie, die Nachwuchsförderung von Frauen, die Stärkung der Gleichstellungsarbeit und die Erhöhung der Studentinnenanteile in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. Unter anderem stärkt das Ministerium die Kinderbetreuung an Hochschulen, unterstützt Nachwissenschaftlerinnen mit Kind, finanziert Lehraufträge für Frauen und hilft Schülerinnen, sich für Naturwissenschaft und Technik zu interessieren. Frankenberg: "Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Wissenschaft muss eine Selbstverständlichkeit an allen Hochschulen in Baden-Württemberg werden".


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