Fuchs Petrolub AG feiert 75-jähriges Firmenjubiläum

"Wenn wir im globalen Wettbewerb erfolgreich sein wollen, müssen wir Wirtschaft und Wissenschaft noch enger zusammenführen", erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums der Mannheimer Fuchs Petrolub AG.

31.05.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das Unternehmen, der größte unabhängige Schmierstoffhersteller der Welt, gebe dabei ein herausragendes Beispiel der Kooperation von Unternehmen und öffentlichen Hochschul- und Forschungseinrichtungen, sagte Frankenberg am 30. Mai in Mannheim.

Das "außerordentliche gesellschaftliche Engagement der Familie Fuchs" manifestiert sich nach Frankenbergs Worten in der finanziellen Förderung, die Fuchs Petrolub zahlreichen Institutionen wie der Popakademie und der Universität Mannheim oder dem Landesmuseum für Technik und Arbeit zukommen lasse. "Wichtig und in jedem Sinne förderlich" sei auch das persönliche Engagement von Dr. Manfred Fuchs im Universitätsrat der Universität Mannheim sowie als Vorsitzender des Museumsvereins des Landesmuseums für Technik und Arbeit.

Der Minister, der bei der Jubiläumsfeier Ministerpräsident Günther H. Oettinger vertrat und dessen herzliche Grüße überbrachte, betonte: "Die Erfolgsgeschichte von Fuchs Petrolub spricht vor allem vom Ethos einer großen Mannheimer Bürgerfamilie. Wenn wir die Entwicklung der Firma betrachten, so hat das vielfältige, nicht nur der Wissenschaft zugute gekommene Engagement auch dem Unternehmen selbst genutzt. Offene, der Gesellschaft zugewandte Unternehmen wie die Fuchs Petrolub AG, können schneller und effizienter auf die Erfordernisse des globalen Wettbewerbs reagieren", so Frankenberg. Gesellschaftliches Engagement zahle sich so in steigender Innovationsfähigkeit und damit durch Schaffung von Wettbewerbsvorteilen aus.

Die Stärkung der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft sei eine der Hauptaufgaben für die jetzt beginnende Legislaturperiode, betonte der Minister. "Diese Kooperation wird von Fuchs Petrolub vorbildlich praktiziert, wie sich etwa auch in der Stiftungsprofessur ´Tribologie und Schmierungstechnik´ an der Hochschule Mannheim zeigt." Dabei könnten Land und Hochschulen insgesamt durch noch mehr Kooperation mit der Wirtschaft auch den "notwendigen Ausbau der Hochschulen und die Schaffung neuer, bedarfsgerechter Studienplätze voranbringen", so Frankenberg.


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