Geislingen erhält neues Studierendenwohnheim

In Geislingen wurde ein neues Studierendenwohnheim mit Plätzen für 90 Studierende gebaut. Bei der Einweihung des Gebäudes am 11. Oktober lobte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg das Studentenwerk Hohenheim, das sich bei der Beschaffung neuer Wohnheimplätze stark engagiert habe.

11.10.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Das Studentenwerk Hohenheim hat in jüngster Vergangenheit gerade in Geislingen viel getan. So wurde mitten im Stadtzentrum ein Wohnheim mit 30 Einheiten komplett renoviert, dazu kommen 20 weitere Wohnheimplätze ebenfalls im Stadtzentrum. Zusammen mit dem neuen Wohnheim haben wir nun insgesamt 140 Wohnheimplätze. Damit ist der Hochschulstandort Geislingen gut aufgestellt", sagte Frankenberg. Das Ministerium unterstützt den Bau des neuen Wohnheims mit einem Zuschuss in Höhe von 655.000 Euro. "Ich bin froh, dass das Land die Baumaßnahme trotz der schwierigen Haushaltssituation unterstützen konnte", betonte der Minister. Baden-Württemberg sei neben Bayern das einzige Bundesland, in dem noch ein nennenswerter Ausbau der Wohnheimkapazitäten für Studierende erfolgen könne. Das Studentenwerk verbessere mit dem neu geschaffenen Wohnraum die Infrastruktur für eine jetzt schon überregional attraktive Hochschule. "Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen ist eine ausgesprochen renommierte Hochschule. Dies belegen unterschiedliche Rankings, in denen die Hochschule Spitzenplätze belegt hat", betonte der Minister. Das hohe Interesse der Industrie werde durch mehrere Stiftungsprofessuren belegt. In Geislingen werden neben der Betriebswirtschaftslehre auch die überregional gefragten Studiengänge Immobilienwirtschaft, Wirtschaftsrecht sowie Energie- und Recyclingmanagement angeboten. Diese Studiengänge erleben einen enormen Zuspruch und erreichen teilweise eine Auslastungsquote von 140 Prozent. Dementsprechend ist auch die Zahl der Studierenden gestiegen: von 180 Studierenden im Jahr 1889 auf 1.400 im Jahr 2005. Minister Frankenberg: "Die neuen Wohnheimplätze werden einen Beitrag dazu leisten, dass die Hochschule am Standort Geislingen weiter wachsen kann."


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