Hamburg führt ab 2007 Studiengebühren ein

Hamburg wird ab Sommersemester 2007 Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester einführen. Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwochabend das Studienfinanzierungsgesetz in 2. Lesung verabschiedet. Die Hochschulen erhalten dadurch jährlich rund 46 Mio. Euro mehr für Qualitätsverbesserungen in Studium und Lehre. Parallel wird ein staatlich garantiertes Darlehensangebot etabliert, mit dem die Einführung der Gebühren sozialverträglich abgesichert wird.

28.06.2006 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Wissenschaftssenator Jörg Dräger: "Studiengebühren werden den Studierenden selbst zu gute kommen – für bessere Studien- und Lernbedingungen. Angesichts der großen Vorteile, die ein Studium mit sich bringt – ein statistisch deutlich höheres Einkommen und ein geringe-res Arbeitslosigkeitsrisiko – ist es fair, dass Studierende einen moderaten Beitrag zu den Kosten ihres Studiums leisten. Ein staatlich garantiertes Darlehen mit einkommensabhängiger Rückzahlung ermöglicht dabei auch denen ein Studium, die die Gebühren nicht aufbringen können."

Die Behörde für Wissenschaft und Forschung hat die wichtigsten Fragen und Antworten im Hinblick auf die Einführung von Studiengebühren in einem Informationspapier vor allem für Studierende und Studieninteressierte zusammengefasst. Diese Informationen sind unter www.bwf.hamburg.de zu finden.


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