Hervorragendes Abschneiden der baden-württembergischen Universitäten im DFG-Förder-Ranking 2009

Universitäten Heidelberg, Freiburg und Karlsruhe wieder unter den Top Ten - Ulm hervorragend in Lebenswissenschaften - Konstanz hat sich am stärksten verbessert - Frankenberg: Land hält Spitzenpositionen bei der Bewilligungshöhe von DFG-Mitteln pro Professor

11.09.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das hervorragende Abschneiden der baden-württembergischen Hochschulen im DFG-Förder-Ranking 2009 wertete Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg als weiteren "Beleg für deren konstant gute Positionierung im nationalen und internationalen Forschungswettbewerb". "Die Tatsache, dass mit den Universitäten Heidelberg, Freiburg und Karlsruhe wiederum drei der zehn besten Hochschulen aus Baden-Württemberg kommen, ist eine wichtige Bestätigung für unsere Hochschulpolitik und die Forschungsexzellenz im Südwesten", so der Wissenschaftsminister.

Eine besonderes dynamische Entwicklung habe die Universität Konstanz genommen, die ihre Gesamtplatzierung von Rang 34 im Ranking 2006 auf Rang 16 verbessern konnte. "Insgesamt hat das gute Abschneiden bei der Exzellenzinitiative den baden-württembergischen Universitäten einen wichtigen Schub verliehen", sagte Frankenberg.

Die Spitzenpositionen der baden-württembergischen Universitäten bei der Bewilligungshöhe von DFG-Mitteln pro Professor wertete der Minister als wichtiges Indiz für die schärfere Profilierung der Forschungsfelder an den Hochschulen. "Die Setzung von klaren fachlichen Schwerpunkten zahlt sich durch die verstärkte Einwerbung von Drittmitteln aus und positioniert die Hochschulen im internationalen Wettbewerb." So ist die Universität Konstanz in den Geistes- und Sozialwissenschaften bundesweit die stärkste Universität bei den DFG-Bewilligungen pro Professor mit 381.200 Euro. Die Universität Ulm belegt hier in den Lebenswissenschaften mit 600.700 Euro den 2. Rang.

Generell konnten die Universitäten im Südwesten in den großen Wissenschaftsbereichen viele Bewilligungen und damit gute Platzierungen im Ranking erzielen. So liegen die Universitäten Heidelberg und Freiburg in den Lebenswissenschaften auf den Rängen 2 und 3. In den Ingenieurwissenschaften liegt die Universität Karlsruhe auf Rang 3, gefolgt von der Universität Stuttgart auf Rang 4. Die Universität Mannheim führt bei den Sozial- und Verhaltenswissenschaften die Rangliste an. Bei der Tiermedizin sowie den Agrar- und Forstwissenschaften belegt die Universität Hohenheim den 2. Platz, während die Universität Tübingen in der Medizin unter den besten zehn geführt wird.

Beim Vergleich der forschungsstarken Regionen konnten sich die die Rhein-Neckar-Region und die Region Stuttgart-Tübingen-Ulm dank ihrer aktiven außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit jeweils über 330 Mio. Euro ebenfalls als bewilligungsstark erweisen.

www.dfg.de


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