HRK-Senat fordert Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fordert, die bis 2011 laufende 'Exzellenzinitiative' weiter zu entwickeln, um die Forschung in den Hochschulen nachhaltig zu stärken. Der HRK-Senat formulierte hierzu am Dienstag sieben Kernforderungen, die HRK-Präsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel, heute in Berlin vorstellte:

28.05.2008 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

"Bund und Länder haben mit der Exzellenzinitiative ein äußerst erfolgreiches Programm geschaffen. Es fördert in den Hochschulen Forschung auf höchstem Niveau über alle Wissenschaftsgebiete und steigert die interne Steuerungskompetenz der Hochschulen. Dieser Prozess muss auch nach Ende der Fünfjahresfrist gefördert werden. Das Programm muss daher fortgesetzt und weiter entwickelt werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Für international wettbewerbsfähige Projekte, die in den Hochschulen vorbereitet werden, müssen Neuanträge in einer zweiten Exzellenzinitiative möglich sein.

Für die besten laufenden Projekte, die eine mittelfristige Finanzierung benötigen, brauchen wir außerdem eine Fortsetzung der Förderung. Um beides zu realisieren, muss die zweite Exzellenzinitiative um 50 Prozent höher dotiert sein als die Erstauflage."

Der Senat wies darauf hin, dass die forschungsstarken Hochschulen der führenden Industrienationen regelmäßig auch exzellente Bildungsstätten sind. Daher solle die Forschung künftig noch stärker im Verbund mit Lehre gefördert werden. "Dies sollte besonders bei der Neuausrichtung der Förderlinie 'Zukunftskonzepte' berücksichtigt werden", erläuterte HRK-Präsidentin Wintermantel.


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