Informationskampagne "Gscheit studiert" läuft erfolgreich - Erste Evaluationsergebnisse - Weitere Aktivitäten geplant

Die Studieninformationskampagne des Landes läuft nach Einschätzung von Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg sehr erfolgreich. "Das Konzept, die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto ´Gscheit studiert´ frühzeitig über die Bedingungen und Möglichkeiten eines Studiums zu informieren, ist sehr gut angenommen worden", so der Minister am 13. Mai in Stuttgart. Er verwies dabei auf die ersten Ergebnisse einer Evaluation der Studieninformationskampagne. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Maßnahmen auf Grund der guten Resonanz weiterentwickelt und ausgebaut würden.

13.05.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Eine sinnvolle und fundierte Studienwahl ist entscheidend für den Studienerfolg und hilft, einen Studienabbruch zu vermeiden", sagte Frankenberg. Deshalb habe die Landesregierung im Juni 2007 die Kampagne "Gscheit studiert - Studieninfo - B-W" gestartet. Die Zahl der Studienabbrüche solle damit mittelfristig gesenkt werden.

Zur Koordinierung der vielfältigen Maßnahmen und Akteure dient die Servicestelle Studieninformation, -orientierung und -beratung (SIOB) im Wissenschaftsministerium. Wesentliche Säulen der Studieninformation sind dabei die Internetplattform www.studieninfo-bw.de, verschiedene Print-Publikationen, die Fortbildung der Studienorientierungslehrer an den Schulen sowie die Ausbildung von Studierenden der Hochschulen und Berufsakademien im Land zu Studienbotschaftern.

"Großen Anteil am Erfolg der Kampagne haben die Studienbotschafter aus dem Kreis der Studierenden. Diese vermitteln Informationen über die Studienfachwahl und das Studieren aus erster Hand und schaffen den Schülerinnen und Schülern so einen direkten Zugang zur Thematik", hob der Minister hervor. Seit dem Start des Projekts im September 2007 seien rd. 100 Studierende in Workshops zu Studienbotschaftern ausgebildet worden. Diese hätten bislang nahezu 160 Studieninformationsveranstaltungen an Schulen im Land bestritten. Da die Nachfrage bei den insgesamt 600 allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien im Land ungemindert anhält, werde dieses Angebot an die Schulen weiter ausgebaut.

Zugleich arbeitet die Servicestelle Studieninformation, -orientierung und -beratung auch an der Entwicklung von Studienorientierungstests. "Ab 2011 sind diese im Land vorgeschrieben. Die Ausarbeitung der Konzepte hierzu erfolgt in Arbeitsgruppen, denen Vertreter aus den Hochschulen und dem Ministerium angehören", so Frankenberg.

Auf Initiative von SIOB sollen die Aktivitäten der Studieninformation und -orientierung bis Mitte 2009 umfassend evaluiert werden. Eine Basisbefragung von 1.800 Schülerinnen und Schülern ergab wenige Monate nach dem Start von "Gscheit studiert" schon gute Werte für die Bekanntheit und Nutzung der Studieninformationsmedien. Deutlich wurde, dass die Maßnahmen und Veranstaltungen der Studienorientierung großen Anklang bei Schülern, Lehrern und Eltern finden.

Aufgrund der bisher sehr positiven Erfahrungen ist, dem Minister zufolge, ein Ausbau der Kampagne "Gscheit studiert - Studieninfo B-W" vorgesehen:

  • Die Publikationen werden weitere Informationen zur individuell passenden Studienwahl anbieten (z. B. Studiertests).

  • Die Elternschaft an Schulen soll stärker - z.B. durch Publikationen - in die Studieninformation einbezogen werden.

  • Die vom Wissenschaftsministerium im Rahmen des Programms "Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaft und Technik" geförderten Projekte (Start Sommer 2008) sollen im Rahmen der Kampagne "Gscheit studiert" publiziert und unterstützt werden.

Weitere Informationen: www.studieninfo-bw.de


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