Karlsruher Universität und Fraunhofer Institut kooperieren künftig mit der kanadischen Universität Windsor, Ontario

Die hohe Attraktivität der kanadischen Provinz Ontario als Partner für die Hochschulen im Land betonte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg anlässlich der heutigen Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Karlsruhe, dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT) und der Windsor-Universität Ontario.

09.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Seit fast 20 Jahren unterhält Baden-Württemberg eine gute Partnerschaft mit Ontario. In dieser Zeit haben sich insbesondere die Kontakte im Bereich der Wissenschaft verfestigt. Auf diesem langjährigen vertrauensvollen Miteinander fußt die Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Karlsruhe, dem Fraunhofer ICT mit der Universität Windsor. So stärken wir die Bindung zwischen unseren Regionen weiter", sagte Frankenberg.

Die Kooperationsvereinbarung wurde von Herrn Minister Frankenberg und seiner Amtskollegin, der Handelsministerin Sandra Pupatello aus Ontario gegengezeichnet. Damit bekräftigen beide Staaten die Bedeutung dieses Vorhabens, das die wissenschaftliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Automobil-Leichtbaus vorsieht. In den nächsten fünf Jahren ist dabei unter anderem ein flankierender Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Doktoranden und Studierenden sowie von Ingenieuren und Technikern vorgesehen.

Zwischen Hochschulen in Baden-Württemberg und Hochschulen in Ontario bestehen 59 Kooperationsabkommen. Im Wintersemester 2007/2008 waren 145 Studierende aus Kanada an Hochschulen im Land immatrikuliert. Im Rahmen des Landesprogrammes "Ontario-Baden-Württemberg Exchange" nahmen im Studienjahr 2007/2008 jeweils 50 Studierende an dem bilateralen Austausch teil. Darüber hinaus wurden im Förderjahr 2007/08 45 Studierende aus Kanada und 55 Studierende aus Baden-Württemberg mit einem Baden-Württemberg STIPENDIUM gefördert.

Im vergangenen Jahr absolvierten darüber hinaus 15 kanadische Nachwuchswissenschaftler über ein Regierungsstipendium einen Kurzzeitforschungsaufenthalt an einer Landesuniversität.


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