Land schafft weitere 150 Kinderbetreuungsplätze für wissenschaftliches Personal

Das Land hat rund 150 weitere Kinderbetreuungsplätze für wissenschaftliches Personal geschaffen. Dafür wurden innerhalb der zweiten Ausschreibung aus dem "Programm zur Kinderbetreuung für das wissenschaftliche Personal an den Hochschulen und Berufsakademien des Landes Baden-Württembergs" 450.000 Euro zur Verfügung gestellt. In der ersten Ausschreibung entstanden bereits 200 Plätze. Somit stehen nun rund 350 Kinderbetreuungsplätze in Baden-Württemberg zur Verfügung.

05.09.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"In dieser zweiten Ausschreibung haben wir das Betreuungsangebot weiter ausgebaut", so Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am 5. September in Stuttgart. "Die Betreuungsangebote sind den Bedürfnissen des wissenschaftlichen Personals, vor allem was Zeit und Flexibilität betrifft, angepasst. Dies ist ein weiterer Fortschritt bei der Verbesserung der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie."

In dem Programm stehen für den Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Kinderbetreuung, die sich an die speziellen Arbeitszeiten der Wissenschaft anpasst, können Eltern ihr Berufsziel weiter verfolgen. Die Förderung durch das Land ermöglicht, dass Kinderbetreuungseinrichtungen bis 20.00 Uhr und auch an Samstagen geöffnet sind. Ebenso gibt es Konzepte für eine Notfallbetreuung rund um die Uhr. Dieses erweiterte Angebot kommt vor allem den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu Gute, die ansonsten aufgrund der Gründung einer Familie auf eine Karriere verzichten würden.

Am Hochschulstandort Stuttgart werden in der Universität Stuttgart die Notfallbetreuung ausgebaut und die Betreuungskapazitäten für das wissenschaftliche Personal ausgeweitet. In Heidelberg soll am Universitätsklinikum die Ferienbetreuung verbessert werden. Die Universität Heidelberg richtet zusammen mit der Medizinischen Fakultät am Standort Mannheim eine neue Kindertagesstätte ein und erweitert die Ferienbetreuung. In Ulm wird die an der Universität und dem Klinikum vorhandene Kapazität durch den Erwerb von zusätzlichen Betreuungsplätzen erhöht. Am Hochschulstandort Konstanz sorgt die Universität für den weiteren Ausbau der eigenen Kindertagesstätte und an der Hochschule werden Betreuungsmöglichkeiten am Nachmittag, in den Ferien oder bei Veranstaltungen geschaffen. In Südbaden werden die Universität und das Universitätsklinikum Freiburg weitere Kinderbetreuungsplätze in professionell betriebenen Kindertagesstätten anbieten.


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