Neubau der Fachhochschule Heidelberg

"Die Fachhochschule Heidelberg genießt einen hervorragenden Ruf und hat sich in den 30 Jahren ihres Bestehens in besonderer Weise unter den privaten Fachhochschulen profiliert." Dies sagte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg als Vertreter der Landesregierung anlässlich der Einweihung des Neubaus der Fachhochschule Heidelberg am 4. Oktober und überbrachte dabei auch die persönlichen Grüße von Ministerpräsident Erwin Teufel.

04.10.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die FH Heidelberg eröffne - wie keine andere in Deutschland - Menschen, die etwa durch einen Unfall ihren Lebenslauf neu ausrichten mussten, eine neue berufliche Perspektive. Dabei trage gerade die breite Palette der Studiengänge den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen der Rehabilitanden Rechnung, so Frankenberg.

Der Minister unterstrich die Bedeutung der insgesamt 18 staatlich anerkannten Hochschulen im Land für die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg. "Private Hochschulen ergänzen das tertiäre Bildungsangebot in Baden-Württemberg um wichtige Elemente. Schon allein durch ihre Existenz fördern sie den bildungspolitisch gewünschten Wettbewerb zwischen den Hochschulen und beschleunigen notwendige Reformprozesse." Die Tatsache, dass Baden-Württemberg die meisten Privathochschulen bundesweit aufweist, wertete Minister Frankenberg als Ergebnis einer privathochschulfreundlichen Politik, die den Wettbewerb zwischen den Hochschulen um innovative Konzepte, Studierende, Lehrende, Dritt- und Sponsorenmittel mit Nachdruck fördert. Dabei habe sich die Fachhochschule Heidelberg in den zurückliegenden Jahren nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ stets nach vorn entwickelt und nehme in Hochschulrankings immer wieder Spitzenplätze ein, führte der Minister aus.

Die 1971 staatlich anerkannte Fachhochschule wird von der Stiftung Rehabilitation Heidelberg, einer gemeinnützigen Dienstleistungsholding des Bildungs- und Gesundheitswesens, in der Rechtsform einer privatrechtlichen Stiftung getragen und erhält staatliche Finanzhilfe entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Im Sommersemester 2004 waren rund 1.050 Studierende in den insgesamt 13 Studiengängen eingeschrieben.


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