Neues Max-Planck-Institut für Softwaresysteme nimmt Gestalt an

Saarbrücken und Kaiserslautern bekamen im Jahr 2004 von der Max-Planck-Gesellschaft den Zuschlag für die Ansiedlung des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme. Das Institut wird an beiden Standorten, in Saarbrücken und Kaiserslautern, errichtet. Bei einem Pressegespräch am heutigen Dienstag (14.02.06) stellten Wissenschaftsminister Jürgen Schreier, der Gründungsdirektor des neuen Max-Planck-Instituts, Professor Dr. Peter Druschel, und Universitätspräsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel die Entwürfe der Preisträger den Medien vor.

14.02.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs, an dem 15 renommierte Architekturbüros teilnahmen, hat das Preisgericht das Büro Weinbrenner - Single aus Nürtingen mit dem 1. Preis und einer Preissumme von 45.000 Euro ausgezeichnet. Der 2. Preis ging an die Saarbrücker Planungsgruppe Professor Focht und Partner mit insgesamt 33.000 Euro.

Wissenschaftsminister Jürgen Schreier zeigte sich erfreut über die gelungene städtebauliche Anpassung des siegreichen Konzepts. *Der Informatikstandort Saar wird durch die Ansiedlung des neuen Instituts und die Errichtung des neuen Gebäudes nochmals aufgewertet. Die Entscheidung der Max-Planck-Gesellschaft für das Saarland unterstreicht das herausragende Leistungspotenzial der Saarbrücker Informatik und ist Anerkennung für die Wissenschaftspolitik des Landes. Das neue Institut für Softwaresysteme wird in Saarbrücken hervorragende Synergiepotenziale vorfinden", erklärte Jürgen Schreier.

Für das Institut für Softwaresysteme in Saarbrücken wird ein Neubau für drei wissenschaftliche Abteilungen, zwei Nachwuchsforschergruppen und einen Großteil der "Gemeinsamen Verwaltung" für die Standorte Saarbrücken und Kaiserslautern mit einer Hauptnutzfläche von 3.140 qm errichtet. Für diesen Neubau und die wissenschaftliche Erstausstattung wird das Saarland insgesamt rund 18 Mio. Euro investieren.

Das Preisgericht hat bei dem Entwurf für den Standort Saarbrücken besonders gewürdigt, dass es mit dem Neubau östlich des bestehenden Max-Planck-Institutes für Informatik gelingt, eine identitätsstiftende Platzsituation zu schaffen, die die Einzelgebäude des Informatikclusters in der gewünschten städtebaulichen Qualität vernetzt. Mit dem kubisch ausgeformten sechsgeschossigen Entwurf wird eine markante Torsituation geschaffen, die den Zugang zum Campus angemessen akzentuiert. Das Architekturbüro Weinbrenner - Single hat, wie in der Ausschreibung des Wettbewerbs gefordert, auch mit dem Entwurf für Kaiserslautern überzeugt und wiedererkennbare Elemente für beide Institute geschaffen.

Das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das unter dem Gründungsdirektor, Professor Peter Druschel, im August 2005 seine Arbeit aufgenommen hat, wird mit dem Neubau optimale Arbeitsbedingungen in direkter Nachbarschaft des bestehenden Max-Planck-Instituts für Informatik, des Fachbereichs Informatik der Universität des Saarlandes und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) erhalten.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden