Baden-Württemberg

Proteste von Studierenden landen ersten Erfolg

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt, dass die ab dem Wintersemester 2015 vom Bund übernommenen BAföG-Mittel zu 100 Prozent in der Bildung verbleiben. "Das ist ein erster Erfolg der Proteste der Studierenden und Hochschulbeschäftigten. Ob dies allerdings ausreicht, den Sanierungsstau der Hochschulen aufzuholen oder gar zu beseitigen, werden erst die kommenden Jahre zeigen. Investitionen in die stark unterfinanzierte Lehre und die prekär Beschäftigten sind dies allerdings noch nicht", sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg am Donnerstag (24.07.) in Stuttgart.

24.07.2014 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Durch den Spielraum bei der BaföG-Finanzierung sollen zur Hälfte rund 120 Millionen Euro in schulische Bildung und die Hochschulen fließen. Bis 2020 werden pro Jahr 100 Millionen als Bausonderprogramm an zusätzlichen Mitteln den Hochschulen zur Verfügung gestellt. Das Eckpunktepapier zur Hochschulfinanzierung sieht vor, zwischen 2015-2020 insgesamt 1,091 Mrd. Euro mehr für die Finanzierung von Baden-Württembergs Hochschulen auszugeben und weitere 600 Mio. für ein Bausonderprogramm bereitzustellen.

"Dass bisherige Sonderprogramme in die Grundfinanzierung überführt werden, ist zu begrüßen. Dies sind aber vor allem Umschichtungen und nicht zusätzliche Milliarden", sagte Moritz.

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GEW Baden-Württemberg

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