Region Frankfurt / Rhein-Main möchte sich noch mehr vernetzen

Wissen austauschen, Kooperationen ermöglichen, Innovationen vorbereiten und in Projekten zusammenarbeiten: das ist das Anliegen der vor rund zwei Jahren gegründeten Wissensregion "FrankfurtRheinMain".

10.10.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Übergeordnetes Ziel der vom IHK-Forum Rhein-Mainz, der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain und dem Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main getragenen Initiative ist die strukturierte Entwicklung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, die sich über die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern erstreckt. Analog zu anderen Metropolregionen soll die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zu einem leistungsfähigen Wissenschafts-, Innovations und Bildungsraum in Europa ausgebaut werden, der sich durch eine besondere Dichte und Vielfalt entsprechender Einrichtungen auszeichnet.

Einen Beitrag dazu leisten soll die "Erklärung zur Wissensregion FrankfurtRheinMain", die heute in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main von Vertretern aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern unterzeichnet wurde.

"Die rheinland-pfälzische Landesregierung begrüßt diese Initiative sehr. Es entsteht ein Verbund, der noch leistungsfähiger ist als jede einzelne Einrichtung", sagte Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, der die gemeinsame Erklärung namens der rheinland-pfälzischen Landesregierung unterzeichnete.

Die Erklärung geht auf drei wissenschafts- und wirtschaftspolitische Ziele ein: auf die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, auf die Förderung von Innovationen in vorhandenen Kompetenzfeldern und die Stärkung der Exzellenz in Bildung und Lehre.

"Im Rhein-Main-Gebiet findet man wie in kaum einer Region Deutschlands einerseits eine so dichte und vielfältige Ansiedlung wissenschaftlicher Kompetenzen und andererseits eine so große Wirtschaftsstärke, die nicht zuletzt durch Unternehmen von Weltrang geprägt wird", sagte Ebling.

Die enge Verzahnung von Grundlagenforschung, angewandter Forschung und industrieller Entwicklung über Landesgrenzen hinaus könne ein Markenzeichen für die Region werden. "Unser Land bringt sich mit einer starken Achse von Mainz über Bingen bis Worms ein. Unsere Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen stehen dabei mit ihren Studien- und Forschungsangeboten für Innovationskraft, Dynamik und brillante Ideen", erläuterte der Staatssekretär. Sie seien damit auch Keimzellen für Existenzgründungen im Bereich der Hoch- und Spitzentechnologie. "Dadurch kann es uns gelingen, noch mehr helle Köpfe in die Region zu holen und hier zu halten", meinte Ebling.


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