Rektoratswechsel an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg hat Professor Druwe-Mikusin am 13. März in einer Feierstunde offiziell in sein neues Amt als Rektor der Pädagogischen Hochschule Freiburg eingeführt, das dieser am 1. April antritt. Gleichzeitig wurde der ehemalige Rektor, Professor Dr. Wolfgang Schwark, aus dem Amt verabschiedet.

13.03.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Minister Frankenberg würdigte den scheidenden Rektor als Persönlichkeit, die die baden-württembergische Hochschullandschaft maßgeblich mitgeprägt habe. "Professor Schwark kann als Hochschullehrer, als Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz und als Rektor der Pädagogischen Hochschule Freiburg in vier Amtsperioden auf ein großes Lebenswerk zurückblicken." Das gute Ergebnis der Hochschule in den Evaluationsberichten gebe hierüber ein beredtes Zeugnis ab.

Besonders hervorzuheben sei Schwarks Engagement als Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz, mit dem er die Stellung der Pädagogischen Hochschulen im Hochschulgefüge des Landes gestärkt habe. "Professor Schwark hat in den achtziger Jahren durch das Aufzeigen neuer Zukunftsperspektiven entscheidend daran mitgewirkt, den Bestand der Pädagogischen Hochschulen als eigenständige Einrichtungen zu sichern", so Frankenberg. Sein Einsatz galt außerdem der Beteiligung der Pädagogischen Hochschulen in den Bereichen Fachdidaktik und Pädagogik an der Ausbildung der Gymnasiallehrer durch die Universitäten.

Den neuen Rektor der Pädagogischen Hochschule Freiburg, Professor Dr. Ulrich Druwe-Mikusin, bezeichnete der Minister als Gewinn für die Hochschule. "Aus seinen bisherigen Tätigkeiten als Hochschullehrer und in den Leitungsgremien der Universitäten Mainz und Basel bringt er die notwendigen Praxiserfahrungen und Managementkenntnisse mit, die für diese anspruchsvolle Aufgabe erforderlich sind." Auch habe er als Mitglied des Hochschulrats in Freiburg seit 2003 bereits einen Überblick über die Aufgaben und Projekte der Hochschule gewinnen können.

Die Pädagogischen Hochschulen stünden künftig vor großen Herausforderungen, betonte Frankenberg. "Ihre maßgebliche Hauptaufgabe, die Lehrerbildung, wird zunehmend um neue Aufgaben im Umfeld von Bildung und Erziehung erweitert." Mit Studienangeboten zur Elementar-, Medien- und Gesundheitspädagogik sowie zum frühen Fremdsprachenlernen oder in den Bereichen Bildungs- und Schulmanagement stellten sich Land und Hochschulen den sich wandelnden Anforderungen und der demografischen Entwicklung.

Im Rahmen des Ausbauprogramms Hochschule 2012 beteiligt sich die Pädagogische Hochschule Freiburg mit insgesamt 70 Studienanfängerplätzen in den beiden Bachelorstudiengängen "Pädagogik der frühen Kindheit" und "Gesundheitspädagogik".

Weitere Informationen: www.ph-freiburg.de


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