Staatsministerin Lautenschläger: Stärkung der hessischen Hochschulen ist und bleibt ein Eckpfeiler der Politik der Landesregierung

Die Stärkung der hessischen Hochschulen im nationalen wie internationalen Wettbewerb ist und bleibt ein Eckpfeiler der Politik der Landesregierung. Das hat Staatsministerin Silke Lautenschläger im Hinblick auf die Forderung der Konferenz hessischer Universitätspräsidien nach einem Aufbruch in der Wissenschaftspolitik gesagt.

13.01.2009 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Sie verwies auf den zwischen der Landesregierung und den Hochschulen gemeinsam und einvernehmlich ausgehandelten Hochschulpakt, der den Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen finanzielle und planerische Sicherheit für die jeweils fünfjährige Vertragslaufzeit gibt. Die gegenwärtige Abmachung gilt für die Jahre 2006 bis 2010. Danach sind 2008 gut 1,3 Milliarden Euro an die zwölf staatlichen Hochschulen geflossen. In den vergangenen zehn Jahren hat die Landesregierung damit kumuliert rund 1,5 Milliarden Euro zusätzlich für die Hochschulen bereitgestellt. "Sowohl die laufenden Mittel als auch die Bauinvestitionen für die Hochschulen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert worden", sagte Lautenschläger.

Im Rahmen des 2007 aufgelegten Hochschulbauprogramms HEUREKA werden bis 2020 drei Milliarden Euro für den Ausbau der Hochschulen investiert. Außerdem sind im Sonderinvestitionsprogramm des Landes in den nächsten vier Jahren zusätzlich 500 Millionen Euro für den Hochschulbau vorgesehen. Zudem hat die Landesregierung im Zuge des Konjunktursonderprogramms II des Bundes beim Bund zusätzliche Mittel für die Sanierung und Modernisierung von Bestandsbauten an den Hochschulen beantragt.

Das ebenfalls 2007 aufgelegte Forschungsförderungsprogramm LOEWE ist nach einer Anlauffinanzierung von 70 Millionen Euro für 2008 und 2009 vom nächsten Jahr an mit einem Volumen von jährlich 90 Millionen Euro dotiert. Im Rahmen der ersten Projektstaffel werden bis Ende 2010 zehn Projekte mit 115 Millionen Euro gefördert; das Auswahlverfahren für die zweite Projektstaffel läuft zurzeit. Als Ausgleich für die vom Landtag abgeschafften Studienbeiträge erhalten die Hochschulen zusätzlich zu den Mitteln aus dem Hochschulpakt insgesamt 92 Millionen Euro pro Jahr.


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