Stiftungsprofessur für Präklinische Bildgebung und Bildgebungstechnologie an der Universität Tübingen

Eine Förderung durch die Werner-Siemens-Stiftung ermöglicht die Einrichtung eines Labors für Präklinische Bildgebung und Bildgebungstechnologie (Werner-Siemens-Labor PBB) mit einer angegliederten gleichnamigen Stiftungsprofessur an der Universität Tübingen. „Die Professur passt sich in die Struktur der Medizinischen Fakultät Tübingen sehr gut ein und wird zu einer weiteren Aufwertung dieses Gebiets in Tübingen führen“, erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg nach dem Beschluss des Ministerrats über die Einrichtung der Stiftungsprofessur am 6. Dezember in Stuttgart.

06.12.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

„In Tübingen befindet sich nach den Feststellungen der Medizinstrukturkommission Baden-Württemberg die leistungsstärkste Abteilung im Bereich der Radio-logischen Diagnostik, die gleichzeitig das Potenzial hat, mit benachbarten Ab-teilungen ein ‚Exzellenzzentrum für Bildgebende Verfahren’ zu tragen.“ Mit dem Engagement der Werner-Siemens-Stiftung könnten diese Kompetenzen neu gestärkt und entscheidend ausgebaut werden, so der Minister.

Das Werner-Siemens-Labor PBB und die angegliederte Stiftungsprofessur tragen dazu bei, biologische und medizinische Fragestellungen im Bereich der präklinischen Bildgebung mit Hilfe eines ingenieurwissenschaftlichen Ansatzes zu erforschen und zu lösen. Forschungsthema ist die interdisziplinäre Grundlagenforschung an aktuellen medizinischen Fragestellungen in der Radiologie, Onkologie,

Neurologie, Kardiologie und Immunologie mit Hilfe modernster nicht invasiver Bildgebungsmethoden und die Entwicklung neuer Detektorsysteme und Bildgebungsgeräte.

Die Stiftungsprofessur wird an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen für die Dauer von 10 Jahren von der Werner-Siemens-Stiftung, Zug (Schweiz) mit einem Gesamtvolumen von über 3 Millionen Euro gefördert. Im Anschluss an die Förderung durch den Stifter wird die weitere Finanzierung der Professur von der Universität Tübingen übernommen.


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