Studentenwerk Heidelberg: Geschäftsführer Dieter Gutenkunst von Staatssekretär Dr. Dietrich Birk verabschiedet

"Ein wirtschaftlicher Ressourceneinsatz und der Sozialauftrag der Studentenwerke sind keine Widersprüche. Dieter Gutenkunst ist es in den siebzehn Jahren an der Spitze des Heidelberger Studentenwerks gelungen, die beschränkten öffentlichen Mittel optimal zu nutzen und den Service für die Studierenden kontinuierlich weiterzuentwickeln. In seiner Amtszeit wurden mehr als 1.600 Zimmer für Studierende neu geschaffen, Mensen und Cafeterien wurden ausgebaut. Für die besonderen Verdienste um die Betreuung ausländischer Studierender hat das Studentenwerk 2001 einen Preis des Auswärtigen Amtes in Berlin erhalten. Dieter Gutenkunst hinterlässt also ein wohl bestelltes Studentenwerk."

13.07.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dies erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dietrich Birk (MdL), am 13. Juli anlässlich der Verabschiedung von Dieter Gutenkunst aus dem Amt als Geschäftsführer des Studentenwerks Heidelberg.

Der Staatssekretär betonte, dass sich die baden-württembergischen Studentenwerke gut entwickelt hätten. Der Trend gehe zu deutlich mehr Autonomie und einer erfolgsorientiert-globalen Organisation, die den Leistungsvergleich nicht scheuen müsse. Das Heidelberger Studentenwerk habe oftmals das landesweit beste Jahresergebnis präsentieren können.

"Das baden-württembergische Studentenwerksgesetz gibt den Studentenwerken mehr Freiraum als in anderen Bundesländern. Durch die auf fünf Jahre festgeschriebenen Finanzhilfen kann Planungssicherheit gewährt werden. Und was die Studentenwerke durch eine verbesserte Ökonomie erwirtschaften, bleibt ihnen erhalten. Ich denke, wir haben damit ein System gefunden, in dem sich Leistung lohnt", betonte Birk.

Zugleich verwies er darauf, dass die hervorragende Bilanz des Heidelberger Studentenwerks auch der stellvertretenden Geschäftsführerin Ulrike Leiblein zu verdanken sei. In ihrer Verantwortung als Abteilungsleiterin für Soziale Dienste entstanden unter anderem die Job-Vermittlung, die Kindertagesstätten und die Info-Center. "Auf diese Weise hat Frau Leiblein in den letzen 16 Jahren viel bewegen können. Deshalb folgt sie zu Recht Dieter Gutenkunst in der Leitung dieser Einrichtung nach", so Dietrich Birk. Für ihre zukünftige Aufgabe als Geschäftsführerin wünschte ihr der Staatssekretär viel Erfolg und eine glückliche Hand.


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