Studienplatzbörse des Wissenschaftsministeriums - über 200 Studienplätze vermittelt

Als "vollen Erfolg" bezeichnete Wissenschaftsminister Frankenberg die Studienplatzbörse des Wissenschaftsministeriums. Kurz vor Vorlesungsstart seien über 200 freie Studienplätze in zulassungsgeregelten Fächern vermittelt worden, sagte Frankenberg am 20. November in Stuttgart.

20.11.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Frankenberg sagte weiter: "Mit jedem zusätzlichen Studienplatz, den wir im last-minute-Verfahren besetzen konnten, haben wir eine zusätzliche Studienchance für einen jungen Menschen verwirklicht. Von unserem neuartigen Angebot profitieren aber auch die Hochschulen, die ihre Studienangebote noch besser ausschöpfen können".

Die neue Studienplatzbörse der Servicestelle Studieninformation, -orientierung und -beratung (SIOB) des Wissenschaftsministeriums stand ab Ende August als Online-Plattform für Studiengänge mit noch verfügbaren Studienplätzen zur Verfügung (www.studieninfo-bw.de). Die Zuständigkeit für die Studienplatzvergabe blieb unverändert bei den Hochschulen - die Servicestelle SIOB des Ministeriums hatte mit der Informationsplattform allerdings die Rolle eines "Studienplatz-Brokers".

Beteiligt haben sich 20 Hochschulen im Land, darunter fünf Universitäten, neun Fachhochschulen und sechs nichtstaatliche Hochschulen. Auf dem Höhepunkt der Studienplatzbörse Ende September waren 142 Studiengänge mit noch freien Studienplätzen eingetragen. Dabei handelte es sich überwiegend um Studienplätze, die wegen Absagen von Bewerberinnen und Bewerbern wieder frei geworden waren.

Nach Abschluss der Studienplatzbörse am 15. Oktober (Vorlesungsbeginn) meldeten die Hochschulen 422 Bewerbungen, die zu 191 Einschreibungen führten. Die Servicestelle SIOB geht davon aus, dass die Studienplatzbörse in Wirklichkeit zu mehr Einschreibungen geführt hat, weil die Unterscheidung zwischen Bewerbungen, die auf das Portal zurück gehen und anderen Bewerbungen im Losverfahren nicht immer möglich war.


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