GEW Baden-Württemberg

Studierende brauchen politische Mitbestimmung

27.06.2012 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die Einführung einer Verfassten Studierendenschaft in Baden-Württemberg und macht sich dafür stark, die Mitbestimmung an den Hochschulen auch finanziell abzusichern. "Dieser Schritt ist längst überfällig. Wir wollen moderne Hochschulen in gesellschaftlicher Verantwortung. Dazu gehören auch Selbstverwaltungsstrukturen, auf die wir in Baden-Württemberg lange warten mussten" sagte am Mittwoch (27.06.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW schlägt vor, die Finanzhoheit der Verfassten Studierendenschaft nicht durch einen Beauftragten für den Haushalt einzuschränken. Dadurch entstünden unnötige Bürokratie und Kosten. Es reiche, wenn die Haushalte öffentlich einsehbar seien. Der Gesetzentwurf sieht zudem eine Streichung der bisherigen Gelder für die Fachschaften und den "AStA" vor. Während er sich also politisch zur Unterstützung studentischer Aktivitäten bekennt, streicht er gleichzeitig jene Gelder, mit denen ehrenamtliches Engagement der Studierenden bislang unterstützt wurde. Die GEW kritisiert, dass die Finanzkürzungen vor allem kleine Hochschulen benachteiligen werden.

Die GEW schlägt auch vor, das Verhältnis zwischen den Studierenden und dem Studentenwerk neu zu regeln.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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