Tag der Pharmazie und Verleihung des Merckle Promotionspreises 2005

"Es lohnt sich, die Herausforderungen in der Wissenschaft anzunehmen, das zeigen uns die Träger des Merckle-Promotionspreises Dr. Alessandra da Silva Eustáquio und Dr. Dominik Hauser." Mit diesen Worten würdigte Wolfgang Fröhlich, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, am 8. Juli in Tübingen anlässlich des Tags der Pharmazie und der Verleihung des Merckle-Promotionspreises 2005 die beste Promotionsarbeit am Pharmazeutischen Institut. "In Tübingen ist der Erfolg der Pharmazie ein ermutigendes Beispiel dafür, wie auch schwierige Herausforderungen zu bestehen sind."

08.07.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Baden-Württemberg verfüge über ein sehr differenziertes und leistungsfähiges Wissenschaftssystem, sagte Fröhlich. "Zum Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit müssen neue Wissensfelder erschlossen und nutzbar gemacht werden, um in Zukunft international erfolgreich mithalten zu können. Gerade für ein Wachstum in der pharmazeutischen Industrie ist ein hoher Aufwand an Forschung und Entwicklung erforderlich", betonte Fröhlich. In enger Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Pharmabranche ließen sich Innovationen gezielter hervorbringen und dadurch entscheidende Impulse für den Wissens- und Technologietransfer setzen. "Die Firma Merckle GmbH lebt diese enge Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen beispielhaft vor."

Die Qualität und die Wettbewerbsposition der Hochschulen können nach Fröhlichs Worten durch das von Bund und Ländern beschlossene Exzellenz-Förderprogramm gesteigert werden. "Nur mit der Vollkostenfinanzierung in der Forschungsförderung, wie dies international Standard ist, wird die Einwerbung von Drittmitteln für neue Forschungsprojekte nicht dazu führen, dass die staatlich finanzierte Grundausstattung der Hochschulen durch solche zusätzlichen Projekte überfordert und die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule dadurch belastet wird", betonte der Ministerialdirektor.


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