Universität Hohenheim erhält Stiftungsprofessur für Nutzpflanzenbiodiversität und Züchtungsinformatik

Die Universität Hohenheim erhält eine Stiftungsprofessur für Nutzpflanzenbiodiversität und Züchtungsinformatik. Dies hat der Ministerrat in seiner Sitzung am Montag beschlossen. Stifter ist das Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS SAAT AG, die gemeinsam mit der Universität und dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft acht Jahre lang eine Professorenstelle mit Forschungsausstattung finanzieren wird. Nach Ablauf der Förderphase wird die Stiftungsprofessur von der Universität weiter geführt.

18.07.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die beiden Forschungsfelder der Professur haben ein hohes Innovationspotential. Mit der Stiftungsprofessur bietet sich für die Universität Hohenheim die Chance, strategisch wichtige Forschungsgebiete frühzeitig zu besetzen und ihre führende Rolle im Bereich der Pflanzenzüchtung national und international auszubauen", sagte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg.

Die Stiftungsprofessur wird an der Fakultät für Agrarwissenschaften angesiedelt sein. Sie wird nach dem berühmten Pflanzenzüchter Professor Dr. Wolfgang Schnell benannt. Ziel ist die Erforschung der natürlichen Vielfalt bei Nutzpflanzen und die Anwendung von Computerprogrammen bei Züchtungsversuchen. Mit Computermodellen soll berechnet werden, wie sich verschiedene Sorten mit möglichst wenig Zwischenschritten am besten kreuzen lassen.

"Durch Stiftungsprofessuren werden wichtige Impulse für unsere Hochschullandschaft gesetzt", sagte Frankenberg. Stiftungsprofessuren werden nicht vom Land, sondern von privaten Spendern finanziert. Der Spender bestimmt den Fachbereich und kommt in der Regel für die Forschungs- und Personalkosten der ersten fünf Jahre bis zehn Jahre auf. Momentan gibt es in Baden-Württemberg über 80 Stiftungsprofessuren.


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