Obergrenzen erhöht

Vergütungssätze für Lehraufträge angehoben

Die Lehrbeauftragten der Hamburger Hochschulen bekommen mehr Geld.

29.12.2016 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg
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Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung hat die Obergrenzen für die Vergütungssätze von Lehrbeauftragten um 50 Prozent erhöht. Bisher durften die Hochschulen ihren Lehrbeauftragten maximal 40 Euro pro Stunde bezahlen. Dieser Maximalsatz wurde nun auf 60 Euro angehoben. Zugleich hat die Behörde erstmals Untergrenzen für die Vergütung eingeführt und stellt damit eine faire Bezahlung für alle sicher. Die Untergrenzen schwanken je nach Art des Lehrauftrages zwischen 17 und 30 Euro die Stunde.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Faire Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft sind mir ein wichtiges Anliegen. Ich freue mich, dass diese Bemühungen nun um eine Facette reicher geworden sind. Der Beschluss ist ein positives Signal und ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität des Hochschulstandortes Hamburg weiter voranzutreiben.“

Lehrbeauftragte sind freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen, die das Lehrangebot ergänzen und z.B. berufspraktische Erfahrungen an die Studierenden weitergeben oder temporäre Lehrbedarfe decken. Die Anhebung der Vergütung für Lehraufträge ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur fairen Gestaltung der Arbeitsbedingungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen, nach der Verabschiedung des Code of Conduct, der Überarbeitung von Regelungen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (insbesondere zu Befristungen, Verlängerungen, Beschäftigungsumfang und Freistellungsansprüchen) im Hamburgischen Hochschulgesetz und der Novelle des Wissenschaftsvertragsgesetzes im März 2016 - die Hamburg im Bundesrat aktiv begleitet hat.


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